SMI Aktie: Rekordwerte unter Verkaufsdruck
Die Société Métallurgique d'Imiter meldet ein Rekordjahr 2025, sieht sich jedoch durch den massiven Einbruch des Silberpreises unter Druck. Die Aktie verliert deutlich, trotz einer starken operativen Basis.

- Umsatz und Liquidität 2025 deutlich gestiegen
- Silberpreis stürzt auf neues Jahrestief ab
- Aktienkurs verliert fast zehn Prozent
- Technische Unterstützung bei 60 US-Dollar
Glänzende Bilanzzahlen treffen auf einen tiefroten Rohstoffmarkt. Während die Société Métallurgique d’Imiter (SMI) das erfolgreichste Jahr ihrer jüngeren Geschichte feiert, reißt der jüngste Preissturz bei Silber die Aktie mit in die Tiefe. Anleger stehen nun vor der Herausforderung, die exzellente operative Substanz gegen die heftige Marktkorrektur abzuwägen.
Operative Exzellenz im Geschäftsjahr 2025
Die zum Jahresabschluss 2025 vorgelegten Zahlen unterstreichen eine außergewöhnliche Dynamik. SMI profitierte massiv von den Rekordrallyes des Vorjahres und konnte den Umsatz um 49 Prozent auf 1,566 Milliarden MAD steigern. Besonders die Liquiditätslage verbesserte sich signifikant, was dem Unternehmen trotz der aktuellen Turbulenzen eine solide Basis verschafft.
Die wichtigsten Kennzahlen zum Jahresende 2025:
* Umsatz: 1.566 Mio. MAD (+49 %)
* Liquidität: 540 Mio. MAD (+73 %)
* Investitionen: 214 Mio. MAD (davon 33 % Exploration)
* Operative Marge: 48 %
Diese Stärke zeichnete sich bereits im ersten Halbjahr ab. Höhere Verkaufspreise kompensierten damals einen leichten Rückgang der Fördermengen sowie ungünstige Wechselkurseffekte beim US-Dollar.
Silbermarkt im Korrekturmodus
Die positiven Unternehmensnachrichten werden derzeit von einer massiven Verkaufswelle am Silbermarkt überlagert. Innerhalb weniger Tage stürzte der Silberpreis von 85 USD auf ein neues Jahrestief von 60 USD ab. Geopolitische Spannungen im US-Iran-Konflikt und eine allgemeine Risikoaversion führten dazu, dass Silber allein in der vergangenen Woche mehr als 14 Prozent an Wert verlor.
Die SMI-Aktie reagierte unmittelbar auf diesen Abwärtstrend. Mit einem Kursrückgang von knapp 10 Prozent auf 6.616 MAD innerhalb von 24 Stunden entfernte sich das Papier deutlich von seinem Allzeithoch bei 7.399 MAD, das erst Ende Januar erreicht worden war. Jedoch bleibt die mittelfristige Performance mit einem Plus von über 180 Prozent auf Jahressicht weiterhin beeindruckend.
Technische Unterstützung bei 60 US-Dollar
Trotz der momentanen Schwächephase deuten technische Indikatoren auf eine mögliche Bodenbildung hin. Die Marke von 60 USD korrespondiert exakt mit der 0,618-Fibonacci-Extension, einer historisch starken Unterstützungszone. Sollte dieser Bereich verteidigt werden, könnte die überverkaufte Lage eine Gegenbewegung einleiten.
Analysten von J.P. Morgan blicken derweil optimistisch auf den weiteren Jahresverlauf und prognostizieren für 2026 einen Durchschnittspreis von 81 USD pro Unze. Für SMI bleibt die fundamentale Stärke der wichtigste Anker: Hält die technische Unterstützung im Silbermarkt, rückt die Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends wieder in greifbare Nähe. Entscheidend wird sein, ob die industrielle Nachfrage die geopolitisch getriebenen Abverkäufe in den kommenden Wochen auffangen kann.
Smi-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Smi-Analyse vom 25. März liefert die Antwort:
Die neusten Smi-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Smi-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Smi: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




