Snowflake Aktie: Short-Interest springt 28,5%

Snowflake treibt KI-Integration voran und meldet starkes Umsatzwachstum, während der Aktienkurs fällt und Leerverkäufe zunehmen.

Die Kernpunkte:
  • Integration von OpenAIs GPT-5.5
  • Produktumsatz steigt um 30 Prozent
  • Auftragsbestand wächst über 40 Prozent
  • Leerverkäufe erreichen Rekordniveau

Starke Wachstumszahlen, neue KI-Produkte und ein massiver Kursverlust. Bei Snowflake klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Während das Softwareunternehmen seine Plattform mit modernster Technologie aufrüstet, wetten Leerverkäufer zunehmend gegen die Aktie.

Offensive im KI-Markt

Das Management treibt den Ausbau der eigenen Daten-Cloud massiv voran. Zentraler Baustein ist die frische Integration von OpenAIs GPT-5.5 in den sogenannten Cortex AI Stack. Damit positioniert das Unternehmen Werkzeuge wie Cortex Intelligence direkt für den Einsatz in großen Konzernen. Parallel dazu startete die Initiative „Project SnowWork“, die neue Arbeitsabläufe in der Software etablieren soll. Ziel dieser Produktoffensive ist eine stärkere Kundenbindung im hart umkämpften Markt für Unternehmens-KI.

Die fundamentalen Daten stützen diesen Expansionskurs. Im abgelaufenen Quartal kletterte der Produktumsatz um 30 Prozent auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar. Ein noch stärkeres Signal liefert der Auftragsbestand. Die vertraglich zugesicherten, aber noch nicht abgerechneten Erlöse sprangen um mehr als vierzig Prozent nach oben.

Operatives Wachstum trifft auf Skepsis

An der Börse verpuffen diese Erfolgsmeldungen völlig. Die Snowflake-Aktie verlor seit Jahresbeginn knapp 37 Prozent an Wert und schloss am Donnerstag bei 116,60 Euro. Das Papier notiert damit weniger als die Hälfte unter seinem letzten Jahreshoch. Indes positionieren sich immer mehr Marktteilnehmer für weiter fallende Kurse. Im April stieg das Volumen der leerverkauften Aktien massiv an und erreichte ein Niveau von über 18 Millionen Stück.

Der anhaltende Verkaufsdruck hat die fundamentale Bewertung des Softwarekonzerns deutlich gedrückt. Wurde Snowflake in den vergangenen drei Jahren im Schnitt mit dem Zwanzigfachen des erwarteten Umsatzes gehandelt, liegt dieser Faktor mittlerweile nur noch bei zehn. Einige Marktbeobachter werten dieses Niveau als historisch günstig, zumal die Kundenakzeptanz der neuen Produkte hoch ist. Bereits kurz nach dem Start verzeichnete die KI-Lösung Snowflake Intelligence tausende aktive Nutzerkonten.

Für das laufende Geschäftsjahr 2027 peilt das Management einen Produktumsatz von rund 5,66 Milliarden US-Dollar an. Das entspräche einem weiteren Wachstum von 27 Prozent. Gelingt es Snowflake, die neuen KI-Funktionen zügig zu monetarisieren und diese Prognose zu erfüllen, geraten die stark positionierten Leerverkäufer massiv unter Druck.

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