Snowflake Aktie: Übernahme von Natoma stärkt KI-Kurs
Snowflake profitiert von KI-Fokus und Analysten-Aufstufung. Der Cloud-Spezialist überzeugt mit starkem Produktumsatz und strategischer Übernahme.

- Piper Sandler erhöht Kursziel auf 320 Dollar
- Übernahme von Natoma stärkt KI-Strategie
- Produktumsatz steigt um 34 Prozent
- KI-Tool Cortex Code mit über 7.100 Nutzern
Snowflake nutzt die Bühne der hauseigenen Nutzerkonferenz in San Francisco für eine Machtdemonstration. Während der breite Softwaremarkt pausiert, treibt eine Analysten-Aufstufung den Daten-Spezialisten an. Die Richtung ist klar: Voller Fokus auf künstliche Intelligenz.
Piper Sandler hebt das Kursziel an
Die Experten von Piper Sandler trauen dem Cloud-Spezialisten deutlich mehr zu. Das Kursziel kletterte von 295 US-Dollar auf 320 US-Dollar. Die Einstufung bleibt bei „Overweight“. Die Analysten rechnen damit, dass Snowflake die Monetarisierung von KI-Anwendungen schneller als die Konkurrenz meistert.
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Die Aufstufung trifft auf ein volatiles Marktumfeld. Viele Anleger nahmen zuletzt Gewinne mit, nachdem Software-Indizes im Mai teils um 20 Prozent zulegten. Die Snowflake-Aktie zeigt sich davon unbeeindruckt. Mit einem Plus von über 70 Prozent im vergangenen Monat nähert sie sich dem 52-Wochen-Hoch von 245 Euro an.
Übernahme sichert KI-Strategie ab
Parallel dazu stärkt Snowflake sein technologisches Fundament. Das Unternehmen übernimmt die Plattform Natoma. Dieser Zukauf soll die Entwicklung autonomer KI-Agenten vereinfachen. Das Ziel: Sicherer Datenzugriff und klare Berechtigungen innerhalb komplexer Firmennetzwerke.
Die operativen Zahlen stützen diesen Kurs. Im ersten Quartal stieg der Produktumsatz um 34 Prozent auf 1,33 Milliarden US-Dollar. Besonders der KI-Programmierhelfer Cortex Code überzeugt. Über 7.100 aktive Konten nutzen das Tool bereits.
Ein Wermutstropfen bleibt die Aktivität in der Chefetage. Direktor Frank Slootman verkaufte zuletzt Aktien für über 110 Millionen US-Dollar. Solche Verkäufe nach Kurssprüngen sind üblich, sorgen aber oft für kurzfristige Nervosität. Die Net Retention Rate von 126 Prozent signalisiert jedoch ein gesundes Bestandskundengeschäft.
Die Partnerschaft mit Amazon Web Services im Wert von sechs Milliarden US-Dollar bleibt ein zentraler Pfeiler. Bis zum Ende der Woche läuft die Konferenz in San Francisco weiter. Neue Produktvorstellungen könnten die Bewertung weiter festigen.
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