SoftBank Aktie: 33-Milliarden-Allianz steht
SoftBank hat mit 20 weiteren Unternehmen ein Konsortium gegründet, um in Ohio ein gigantisches Rechenzentrum und Kraftwerk für die KI-Infrastruktur zu errichten. Das Projekt ist Teil einer umfassenden US-Strategie.

- Gründung eines 21 Unternehmen starken Konsortiums
- Bau eines 10-Gigawatt-Rechenzentrums in Ohio
- Investition von 33,3 Milliarden Dollar in Kraftwerk
- Projekt schafft bis zu 12.000 neue Arbeitsplätze
Aus einer bilateralen Absichtserklärung wird nun ein handfestes Industrieprojekt. SoftBank hat am Wochenende offiziell ein Konsortium aus 21 Unternehmen ins Leben gerufen, um eines der kapitalintensivsten Technologieprojekte in der US-Geschichte umzusetzen. Im Zentrum steht ein massiver Ausbau der KI-Infrastruktur in Ohio, der die Energieversorgung von Rechenzentren auf ein neues Niveau hebt.
Das Portsmouth-Konsortium
Unter dem Namen „Portsmouth Consortium“ bündeln führende japanische und US-amerikanische Konzerne ihre Kräfte. Zu den beteiligten Akteuren gehören Schwergewichte wie Hitachi, Mitsubishi Electric und die Mizuho Bank. Gemeinsam planen sie auf dem Gelände einer ehemaligen Urananreicherungsanlage in Piketon, Ohio, den Bau eines gigantischen Technologie-Campus. Dieser umfasst ein 10-Gigawatt-Rechenzentrum sowie ein neues Gaskraftwerk mit einer Kapazität von 9,2 Gigawatt.
Das Vorhaben ist tief in einem 550 Milliarden Dollar schweren Handelsabkommen zwischen den USA und Japan verwurzelt. Allein für das Kraftwerk fließen japanische Mittel in Höhe von 33,3 Milliarden Dollar. Über die Tochtergesellschaft SB Energy kooperiert SoftBank zudem mit dem regionalen Versorger AEP Ohio. Geplant sind Investitionen von 4,2 Milliarden Dollar in den Ausbau des Stromnetzes. Die Unternehmen betonen, dass dies nicht zu höheren Tarifen für Endkunden führen wird. Überschüssige Energie soll stattdessen in das lokale Netz eingespeist werden und die Stromkosten in der Region senken.
Teil einer größeren KI-Strategie
Das Projekt in Ohio ist kein isoliertes Unterfangen, sondern ein zentraler Baustein der umfassenden KI-Infrastrukturstrategie von SoftBank. Der Konzern arbeitet bereits mit OpenAI und Oracle an der „Stargate“-Initiative. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, mit potenziellen Investitionen von bis zu 500 Milliarden Dollar landesweit massive Rechenzentrumskapazitäten für Künstliche Intelligenz aufzubauen. Bereits im vergangenen Herbst hatten die drei Partner den Mittleren Westen als wichtigen Standort ihrer Allianz benannt.
Der Baubeginn für das Portsmouth-Projekt ist nach Angaben des US-Energieministeriums noch für dieses Jahr angesetzt. Mit der formellen Gründung des Konsortiums wandelt SoftBank seine Vision nun in ein strukturiertes Industrieunternehmen um. Durch die Schaffung von voraussichtlich 10.000 Bau- und 2.000 Dauerarbeitsplätzen positioniert sich der Konzern dauerhaft im Zentrum der amerikanisch-japanischen Technologie- und Infrastrukturinvestitionen.
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