SoftBank Aktie: 6,2 Billionen Dollar bis 2035

SoftBank-Chef Son plant weitere zehn Jahre an der Spitze und strebt einen Nettoinventarwert von 6,2 Billionen Dollar an.

Die Kernpunkte:
  • Son verlängert seine Amtszeit deutlich
  • Billionenschweres Wertsteigerungsziel ausgegeben
  • Eigene KI-Serverproduktion ab 2027 geplant
  • Aktie trotz Rekordgewinn unter Druck

Masayoshi Son denkt nicht an den Ruhestand. Der 68-jährige Chef der SoftBank Group will das Ruder noch mindestens ein Jahrzehnt lang fest in der Hand halten. Sein Ziel ist die totale Dominanz im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Billionen-Ziel für das nächste Jahrzehnt

Son revidiert seine bisherigen Rückzugspläne offiziell. Er will die Gruppe weitere 10 bis 15 Jahre führen. Dabei peilt er einen Nettoinventarwert von rund 6,2 Billionen Dollar an. Das wäre eine massive Wertsteigerung innerhalb der nächsten zehn Jahre.

SoftBank wandelt sich konsequent zum Infrastruktur-Riesen für KI. Der Konzern investiert massiv in Halbleiter, Energieerzeugung und Rechenzentren. Ein Kernstück bleibt die Partnerschaft mit OpenAI, in die bereits 65 Milliarden Dollar flossen.

Hardware aus Japan

Ab dem Geschäftsjahr 2027 produziert die Tochter SoftBank Corp. eigene KI-Server. Als Standort dient ein ehemaliges Sharp-Werk nahe Osaka. Parallel dazu verhandelt das Management mit dem Energieversorger TEPCO über eine Partnerschaft. Gemeinsam wollen sie die Stromversorgung für neue japanische Rechenzentren sichern.

Ideen für Rechenzentren im Weltraum erteilte Son eine Absage. Die Transportkosten und Latenzzeiten seien schlicht zu hoch. Er setzt stattdessen auf den Ausbau der physischen Basis am Boden.

Zwei neue externe Direktoren verstärken ab sofort das Board. Tetsuji Ohashi und Miwa Omori sollen den Umbau zum Robotik-Konzern begleiten. Das finanzielle Fundament steht: Im Geschäftsjahr 2025 erzielte SoftBank einen Rekordgewinn von über 5 Billionen Yen.

Volatilität bleibt hoch

An der Börse herrscht derweil Zurückhaltung. Die Aktie notiert aktuell bei 36,16 Euro. Trotz der ambitionierten Pläne verlor das Papier im letzten Monat rund sieben Prozent an Wert.

Die Neuausrichtung kostet Milliarden. Die Volatilität der Aktie bleibt mit annualisierten 112 Prozent extrem hoch. Der Fokus liegt nun auf der Umsetzung der angekündigten Infrastrukturprojekte in Japan.

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