SoftBank Aktie: ARM greift an
ARM Holdings kündigt eigenen AGI-CPU für Rechenzentren an und prognostiziert Milliardenumsätze. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursgewinn.

- Neuer KI-Chip soll doppelte Leistung liefern
- Meta, OpenAI und SAP als erste Großkunden
- Umsatzprognose von 15 Milliarden Dollar in fünf Jahren
- Aktie springt nach Analysten-Upgrades um über 10 Prozent
ARM Holdings hat am 24. März 2026 eine fundamentale Kursänderung angekündigt: Statt wie bisher Chip-Architekturen zu lizenzieren, bringt das Unternehmen nun eigene Hardware auf den Markt. Der neue AGI CPU richtet sich direkt an KI-Rechenzentren — und die ersten Zahlen klingen ambitioniert.
Der Schritt in die eigene Hardware
Der AGI CPU soll laut ARM die doppelte Leistung gegenüber Standard-x86-Plattformen liefern. Gefertigt wird er bei TSMC im 3-Nanometer-Verfahren, die Massenproduktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen.
Meta ist als Lead-Partner und Co-Entwickler bestätigt. Weitere Großkunden stehen bereits fest: OpenAI, Cloudflare, SAP und SK Telecom haben sich für den neuen Chip verpflichtet. Das ist keine Ankündigung ohne Rückendeckung.
Zahlen, die den Markt bewegen
ARM-Management prognostiziert, dass der AGI CPU allein innerhalb von fünf Jahren rund 15 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz generieren soll. Zum Vergleich: ARMs Gesamtumsatz lag 2025 bei etwa 4 Milliarden Dollar. Bis 2031 peilt das Unternehmen 25 Milliarden Dollar Umsatz und einen Gewinn je Aktie von 9,00 Dollar an.
Die Reaktion der Analysten ließ nicht lange auf sich warten. Raymond James stufte ARM gestern auf „Outperform“ hoch und setzte ein Kursziel von 166 Dollar. RBC liegt bei 175 Dollar (ebenfalls „Outperform“), Deutsche Bank bei 140 Dollar mit „Hold“.
Die ARM-Aktie sprang daraufhin im vorbörslichen Handel am Mittwoch um über 10 Prozent auf rund 148,52 Dollar — nach einem Schlusskurs von 134,96 Dollar am Vortag.
Bedeutung für SoftBank
Für SoftBank, das ARM mehrheitlich hält, schlägt sich der Kurssprung direkt im Nettoinventarwert nieder. Der japanische Konzern positioniert sich damit als Akteur im Hochleistungsrechnen — nicht mehr nur als Kapitalgeber, sondern über ARM als Hersteller eigener KI-Hardware.
Parallel dazu startete in Japan das KI-Infrastruktur-Startup „ai&“ mit 50 Millionen Dollar Startkapital und 2 Milliarden Dollar zugesagtem Kapital für Rechenzentren. Das Unternehmen agiert unabhängig von SoftBank, unterstreicht aber das wachsende Investitionsumfeld im japanischen KI-Sektor, in dem SoftBank die dominierende institutionelle Rolle einnimmt.
Ob ARMs Umsatzprognose von 15 Milliarden Dollar für den AGI CPU realistisch ist, wird sich spätestens mit dem Produktionsstart in der zweiten Jahreshälfte 2026 zeigen — dann, wenn erste Lieferzahlen und Kundenfeedback vorliegen.
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