SoftBank Aktie: Dämpfer nach Rally

Die SoftBank-Aktie verliert nach einer starken Rally deutlich, nachdem eine schwache Prognose des Chipkonzerns Intel die Märkte verunsichert. Die langfristige Strategie bleibt auf KI-Investitionen fokussiert.

Die Kernpunkte:
  • Kursrückgang nach vorheriger zweistelliger Rally
  • Intel-Prognose belastet gesamten Hardware-Sektor
  • CEO Son hält an aggressiver KI-Expansionsstrategie fest
  • Nächster Meilenstein sind Quartalszahlen im Februar

Die Euphorie währte nur kurz. Nach einem zweistelligen Kurssprung am Vortag holte die Realität den japanischen Tech-Investoren am Freitag wieder ein. Verantwortlich für den jähen Stimmungswechsel ist eine enttäuschende Prognose aus den USA, die Sorgen über die kurzfristige Entwicklung des Hardware-Sektors schürt.

Intel-Schock belastet

Auslöser für den Verkaufsdruck waren die Quartalszahlen des US-Chipgiganten Intel. Der Konzern verfehlte mit einer Umsatzprognose von 11,7 bis 12,7 Milliarden US-Dollar für das laufende Quartal die Markterwartungen deutlich. Während die Intel-Aktie im nachbörslichen US-Handel zweistellig einbrach, werteten Anleger in Asien dies als Warnsignal. Die Sorge: Die Nachfrage im Hardware-Bereich könnte schwächer ausfallen als erhofft.

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Für die SoftBank-Aktie bedeutete dies ein Minus von über 4 Prozent auf rund 4.150 Yen zum Handelsschluss. Der Rücksetzer wiegt besonders schwer, da er direkt auf eine euphorische Bewegung folgt: Erst am Donnerstag war das Papier dank optimistischer Aussagen von Nvidia-CEO Jensen Huang um über 11 Prozent nach oben geschossen. Diese hohe Volatilität verdeutlicht erneut den Charakter der Aktie als gehebelte Wette auf die KI-Branche – mit entsprechenden Risiken in beide Richtungen.

Strategie bleibt offensiv

Ungeachtet der tagesaktuellen Schwankungen hält CEO Masayoshi Son an seiner aggressiven Expansionsstrategie fest. Der Fokus liegt klar auf der Infrastruktur für künstliche Intelligenz:
* OpenAI: Der Konzern hat seine Beteiligung an den ChatGPT-Machern zuletzt auf circa 11 Prozent ausgebaut.
* Infrastruktur: Mit der geplanten Übernahme der DigitalBridge Group zielt SoftBank auf den direkten Zugriff auf Rechenzentren und Energieversorgung.

Blick auf die Zahlen

Die nächste wichtige Wegmarke steht am 12. Februar 2026 an, wenn das Unternehmen seine Quartalszahlen vorlegt. Analysten erwarten hier konkrete Einblicke in die Bewertung des Vision Funds und der neuen Beteiligungen. Trotz des aktuellen Rückschlags bleibt die Marktstimmung mittelfristig zuversichtlich: Das durchschnittliche Kursziel von 5.527 Yen signalisiert ein rechnerisches Aufwärtspotenzial von gut 30 Prozent, sofern die fundamentale Wachstumsstory des KI-Sektors intakt bleibt.

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