SoftBank Aktie: Großartige Erfolgsgeschichten

SoftBank treibt seine KI-Strategie mit mehreren Initiativen voran, darunter Open-Source-Freigabe, ein neues Sprachsystem und eine GPU-Partnerschaft mit AMD, während der Konzern wieder Gewinne erzielt.

Die Kernpunkte:
  • Open-Source-Freigabe einer KI-Plattform-Komponente
  • Start eines KI-Systems zur Deeskalation in Callcentern
  • Strategische Partnerschaft mit AMD für GPU-Infrastruktur
  • Konzern meldet Rückkehr in die schwarzen Zahlen

SoftBank weitet seine Aktivitäten im Bereich Künstliche Intelligenz deutlich aus. Der japanische Technologiekonzern hat innerhalb weniger Tage gleich mehrere strategische Initiativen gestartet – von Open-Source-Beiträgen über neue Partnerschaften bis hin zu kommerziellen Produktlaunches. Die jüngsten Schritte zeigen, wie entschlossen das Unternehmen seine Position in der KI-Infrastruktur ausbaut.

AITRAS-Plattform wird Open Source

Am 18. Februar 2026 gab SoftBank Corp. bekannt, das Dynamic Scoring Framework – eine Kernkomponente der AITRAS Orchestrator-Plattform – als Open Source bereitzustellen. Der Beitrag fließt in das Open Cluster Management-Projekt der Linux Foundation ein, das sich auf Multi-Cluster-Kubernetes-Anwendungen konzentriert.

Die Technologie ermöglicht eine effiziente Ressourcenoptimierung über mehrere Cluster hinweg. Telekommunikationsanbieter können damit KI- und RAN-Workloads (Radio Access Network) auf gemeinsamen Plattformen besser verwalten. Die Architektur entspricht den Spezifikationen der AI-RAN Alliance. Eine Demonstration ist für den Mobile World Congress Barcelona 2026 geplant, die SoftBank gemeinsam mit Red Hat durchführen will. Die Integration erfolgt mit Red Hat OpenShift und Red Hat Advanced Cluster Management for Kubernetes.

KI-Sprachsystem für Callcenter startet

Am 19. Februar 2026 startete SoftBank Corp. den kommerziellen Vertrieb von „SoftVoice“. Das KI-gestützte System wandelt in Echtzeit aggressive Kundenstimmen in Call-Centern in einen moderateren Ton um, ohne den Inhalt zu verändern.

Während der Entwicklung zeigte sich laut SoftBank eine Reduktion der wahrgenommenen Wut um mehr als 30 Prozent im Vergleich zu unbearbeiteten Audioaufnahmen. Die Anrufqualität oder Bearbeitungszeiten der Mitarbeiter wurden dabei nicht beeinträchtigt. Der Launch erfolgt rechtzeitig vor neuen japanischen Regulierungen, die Unternehmen ab Oktober 2026 verpflichten, Maßnahmen gegen Kundenbelästigung zu ergreifen.

AMD-Partnerschaft für GPU-Infrastruktur

Am 16. Februar 2026 verkündete SoftBank Corp. ein gemeinsames Validierungsprojekt mit AMD. Im Fokus steht der Einsatz von AMD Instinct GPUs für KI-Infrastruktur der nächsten Generation. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, GPU-Ressourcen dynamisch basierend auf den Anforderungen verschiedener KI-Anwendungen und Modellgrößen zu partitionieren und zuzuweisen.

Interesse an US-Energieprojekten

Laut Handelsminister Ryosei Akazawa gehört SoftBank Group zu den japanischen Unternehmen, die Interesse an US-Gas- und Infrastrukturprojekten im Wert von rund 36 Milliarden Dollar bekundet haben. Die von Präsident Trump angekündigten Projekte sollen mit japanischen Mitteln finanziert werden.

Finanzlage deutlich verbessert

Am 12. Februar 2026 legte SoftBank Group Quartalszahlen vor, die eine Rückkehr in die Gewinnzone zeigen. Im vierten Quartal 2025 (Oktober bis Dezember) erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von 248,6 Milliarden Yen (1,62 Milliarden Dollar). Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Verlust von 369 Milliarden Yen zu Buche gestanden.

Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres summierte sich der Gewinn auf 3,17 Billionen Yen (20,7 Milliarden Dollar) – etwa das Fünffache des Vorjahreswerts. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um knapp acht Prozent auf 5,7 Billionen Yen (37 Milliarden Dollar). Die Zahlen unterstreichen die operative Verbesserung, die das Unternehmen parallel zur strategischen Expansion im KI-Bereich erzielt hat.

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