SoftBank Aktie: Konstante Entwicklung!

SoftBank könnte sein Engagement bei OpenAI um bis zu 30 Milliarden Dollar aufstocken. Die Gesamtbeteiligung würde dann über 70 Milliarden Dollar liegen, während sich der KI-Pionier auf eine Bewertung von 830 Milliarden zubewegt.

Die Kernpunkte:
  • Verhandlungen über bis zu 30 Mrd. Dollar zusätzlich
  • OpenAI-Bewertung auf rund 830 Mrd. Dollar gestiegen
  • Aktie reagierte mit Kursgewinn in Tokio
  • CEO Son setzt konsequent auf KI-Strategie

SoftBank verdoppelt möglicherweise sein OpenAI-Engagement. Der japanische Konzern verhandelt laut Reuters über eine weitere Investition von bis zu 30 Milliarden Dollar in den ChatGPT-Entwickler. Das wäre nach den 41 Milliarden Dollar vom Dezember die zweite Mega-Beteiligung binnen weniger Wochen. Die Aktie reagierte mit einem Plus von 3,5 Prozent in Tokio.

Wichtigste Fakten:
– Verhandlungen über bis zu 30 Milliarden Dollar zusätzliches Investment
– Gesamtbeteiligung könnte 70 Milliarden Dollar übersteigen
– OpenAI-Bewertung in neuer Runde: rund 830 Milliarden Dollar
– Finanzierungsrunde insgesamt: bis zu 100 Milliarden Dollar

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Die Dimension des Deals

Die neue Investition würde Teil einer Finanzierungsrunde sein, die OpenAI insgesamt bis zu 100 Milliarden Dollar einbringen könnte. Bei einer Bewertung von etwa 830 Milliarden Dollar würde OpenAI zu den wertvollsten privaten Unternehmen der Welt aufsteigen.

SoftBank hält bereits 11 Prozent an OpenAI – erkauft mit 41 Milliarden Dollar im Dezember vergangenen Jahres. Kommt die neue Investition im maximalen Umfang zustande, würde SoftBank mehr als 70 Milliarden Dollar in einen einzigen Partner gesteckt haben. Zum Vergleich: Das entspricht etwa der Hälfte der aktuellen Marktkapitalisierung von SoftBank selbst.

CEO Son setzt alles auf KI

Die Strategie trägt die Handschrift von Konzernchef Masayoshi Son. Reuters berichtete bereits im Dezember, dass Son für die erste OpenAI-Investition Mittel zusammenkratzen musste und andere Deals des Vision Fund praktisch zum Erliegen brachte. Die KI-Wette hat für ihn absolute Priorität.

Beide Unternehmen sind zudem Partner im Stargate-Projekt, einer 500-Milliarden-Dollar-Initiative zum Bau von KI-Rechenzentren. Die US-Regierung sieht das Vorhaben als entscheidend im technologischen Wettlauf mit China.

Allerdings gibt es auch Rückschläge: Bloomberg meldete gestern, dass SoftBank Gespräche über die Übernahme des Rechenzentrum-Betreibers Switch Inc. für rund 50 Milliarden Dollar abgebrochen hat. Ein Dämpfer für Sons Infrastruktur-Ambitionen.

Aktive Dealphase

Neben OpenAI war SoftBank zuletzt an mehreren Fronten aktiv. Im Dezember schloss der Konzern die Übernahme von DigitalBridge für 4 Milliarden Dollar ab, um KI-Infrastruktur zu skalieren. Im November folgte die Akquisition von Ampere Computing Holdings. Anfang Januar investierten OpenAI und SoftBank gemeinsam 1 Milliarde Dollar in SB Energy für den Ausbau von Rechenzentren.

Am 12. Februar stehen die Quartalszahlen für Q3 des Geschäftsjahres 2025 an. Investoren dürften gespannt sein, wie sich die aggressive KI-Strategie in den Büchern niederschlägt.

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