SoftBank Aktie: Nächster Milliarden-Deal

SoftBank erweitert seine KI-Strategie mit der Übernahme von DigitalBridge. Die Aktie steigt deutlich, während der Konzern ein vertikal integriertes Ökosystem für Künstliche Intelligenz aufbaut.

Die Kernpunkte:
  • Übernahme der DigitalBridge Group für 4 Mrd. Dollar
  • Aktie gewinnt 4 Prozent zum Jahresauftakt
  • Strategie für vertikal integriertes KI-Ökosystem
  • Folgt auf Milliarden-Investment in OpenAI

Masayoshi Son macht ernst. Nur wenige Tage nach dem gigantischen Investment in OpenAI legt der Tech-Konzern nach und kauft sich wichtige Infrastruktur dazu. Anleger feiern den aggressiven Start ins Jahr 2026 mit deutlichen Kursgewinnen – doch geht die teure Strategie rund um die “Künstliche Super-Intelligenz” langfristig auf?

Starker Jahresauftakt in Tokio

Zum Handelsstart 2026 präsentiert sich die SoftBank-Aktie in Topform und klettert heute um 4 Prozent. Damit lässt das Unternehmen den ohnehin starken Gesamtmarkt hinter sich – der japanische Leitindex Nikkei 225 legte um 2,8 Prozent auf über 51.700 Punkte zu.

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Rückenwind liefert zudem das allgemeine Marktumfeld: Neben SoftBank verzeichnen auch Halbleiter-Schwergewichte wie Tokyo Electron Kursaufschläge. Der schwache Yen, der aktuell im Bereich von 157 zum US-Dollar notiert, stützt zusätzlich die Stimmung für die exportorientierten Tech-Werte.

DigitalBridge-Übernahme im Fokus

Haupttreiber für den aktuellen Kursanstieg ist die Übernahme der DigitalBridge Group für einen Unternehmenswert von rund 4 Milliarden US-Dollar. SoftBank bietet 16,00 US-Dollar je Aktie in bar, was einem Aufschlag von etwa 15 Prozent auf den Schlusskurs vom 26. Dezember entspricht. Der Abschluss der Transaktion wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.

Der Zukauf folgt einer klaren Logik: DigitalBridge ist auf digitale Infrastruktur spezialisiert, darunter Rechenzentren, Funktürme und Glasfasernetze. Mit diesem Schritt sichert sich SoftBank den direkten Zugriff auf das physische Rückgrat, das für rechenintensive KI-Anwendungen zwingend erforderlich ist.

Alles auf die Karte KI

Der Deal ist kein Einzelereignis, sondern Teil einer massiven Offensive. Erst kurz vor dem Jahreswechsel fixierte SoftBank ein Investment von 41 Milliarden US-Dollar in OpenAI. Die Kombination aus der Beteiligung am führenden Modell-Entwickler und dem Kauf der notwendigen Hardware-Infrastruktur zeigt, dass der Konzern ein vertikal integriertes KI-Ökosystem anstrebt. Marktbeobachter werten die heutige Kursreaktion als Zustimmung zu dieser konsequenten Ausrichtung.

Positive Signale kommen auch aus dem bestehenden Portfolio. Die Reiseplattform GetYourGuide plant nach dem ersten profitablen Quartal einen sekundären Aktienverkauf. Solche Liquiditätsereignisse sind für SoftBank entscheidend, um die enormen Investitionen im KI-Sektor zu refinanzieren.

Der heutige Kursanstieg bestätigt das Vertrauen der Investoren in den radikalen Schwenk hin zur KI-Infrastruktur. Trotz geopolitischer Spannungen bleiben Technologiewerte zum Jahresstart 2026 der wichtigste Motor am japanischen Aktienmarkt.

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