SoftBank Aktie: OpenAI-Kreditvolumen um Milliarden gekürzt

SoftBank legt Jahresbilanz vor: KI-Investitionen werden vorsichtiger, während Tochter Arm und Corp. unterschiedliche Ergebnisse liefern.

Die Kernpunkte:
  • Strategischer Rückzug bei OpenAI-Kredit
  • Arm-Umsatz steigt, Smartphone-Schwäche belastet
  • SoftBank Corp. meldet Rekordzahlen
  • Geplante Investitionen von 38,5 Milliarden Dollar

KI-Fantasie treibt die Kurse, intern wächst offenbar die Vorsicht. Wenn die SoftBank Group heute ihre Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegt, blicken Investoren auf Wochen extremer Ausschläge zurück. Ein zweistelliger Kurseinbruch und die stärkste Tagesrallye seit 2020 lagen zuletzt nur Tage auseinander. Das japanische Technologie-Konglomerat muss nun die Lücke zwischen Markterwartungen und operativer Realität schließen.

Ein Auslöser für die jüngste Nervosität ist ein strategischer Kurswechsel bei den KI-Investitionen. Berichten zufolge kappt SoftBank das Volumen für einen geplanten OpenAI-Margin-Kredit um mehrere Milliarden US-Dollar. Dieser Schritt signalisiert eine defensivere Haltung. Beobachter verweisen auf das gewaltige Exposure des Konzerns. SoftBank hat bereits über 60 Milliarden US-Dollar in den ChatGPT-Entwickler gepumpt und hält einen Anteil von rund 13 Prozent.

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Gemischte Signale von Arm

Die wichtigste börsennotierte Tochtergesellschaft lieferte im Vorfeld eine Steilvorlage mit Schönheitsfehler. Der Chipdesigner Arm Holdings steigerte den Quartalsumsatz um 20 Prozent auf 1,49 Milliarden US-Dollar. Auch der Gewinn je Aktie übertraf die Markterwartungen.

Allerdings warnte Arm-CEO Rene Haas vor einer Schwäche im Smartphone-Markt. Diese drückt auf die lukrativen Lizenzeinnahmen. Mit 671 Millionen US-Dollar verfehlte diese spezifische Sparte die Konsensschätzungen der Analysten. Das dämpft die Euphorie rund um das ansonsten stark wachsende Geschäft mit künstlicher Intelligenz.

Telekom-Tochter glänzt

Deutlich robuster präsentiert sich das klassische Telekommunikationsgeschäft. Die japanische Tochter SoftBank Corp. schloss das Geschäftsjahr mit Rekordwerten bei Umsatz und Nettogewinn ab und übertraf ihre eigenen Mittelfristziele. Auf Konzernebene sah das Bild bis Ende Dezember ebenfalls glänzend aus. Getrieben von massiven Bewertungsgewinnen bei OpenAI und den Vision Funds vervielfachte sich der Nettogewinn in den ersten neun Monaten.

Für das neue Geschäftsjahr 2026 plant das Management Investitionen in Höhe von 38,5 Milliarden US-Dollar. Die Verschuldungsquote, die sogenannte Loan-to-Value-Ratio, lag zuletzt bei komfortablen 20,6 Prozent. Die heutige Präsentation muss belegen, ob die massiven KI-Wetten diese aggressive Expansion rechtfertigen oder ob SoftBank sein Tempo drosseln muss.

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