SoftBank: Die Hälfte vom Höchststand ist weg
Der Verwaltungsrat genehmigte eine Zwischendividende; zugleich schloss SoftBank die Rückzahlung ausstehender Euro-Anleihen ab.

- Zwischendividende von 5,50 JPY genehmigt
- Ausschüttung von 31.346 Millionen JPY beschlossen
- Euro-Anleihen vorzeitig zurückgezahlt und eingezogen
- SoftBank-Aktie verlor am Freitag 1,1 Prozent
Bei SoftBank stehen die Ausgaben für künstliche Intelligenz und die Finanzierungskosten im Fokus der Anleger. Bloomberg berichtete am 22. Oktober, dass sich der Börsenwert des Konzerns gegenüber seinem Höchststand im Juni halbiert hatte. Als Hintergrund nannte der Bericht Sorgen über die KI-Investitionen und die Kreditkosten.
Wechselnde Stimmung bei Technologieaktien
Am Dienstag profitierte SoftBank dagegen von einer KI-getriebenen Rally an der Wall Street, die asiatische Technologiewerte mit nach oben zog. Medienberichten zufolge war die breitere Marktbewegung der unmittelbare Auslöser des Kursanstiegs, nicht eine neue unternehmensspezifische Ankündigung.
Am Freitag belasteten wiederum Zweifel an der Rentabilität der KI-Ausgaben den US-Technologiesektor. Medienberichten zufolge befürchteten Anleger, dass die Investitionen keine ausreichenden Erträge abwerfen könnten. Hinzu kamen Sorgen, hohe Zinsen könnten den Ausbau von Rechenzentren bremsen.
Die SoftBank-Aktie verlor am Freitag 1,1%. Der Bericht über den Ausverkauf bei US-Technologiewerten stellte allerdings keinen konkreten Zusammenhang mit einer gleichzeitigen Kursbewegung von SoftBank her.
Beschlüsse zu Dividende und Anleihen
Auf Unternehmensebene hat SoftBank zwei Maßnahmen abgeschlossen beziehungsweise beschlossen. Am 23. Oktober genehmigte der Verwaltungsrat eine Zwischendividende von 5,50 JPY je Aktie. Das Gesamtvolumen der Ausschüttung beträgt nach Unternehmensangaben 31.346 Millionen JPY.
Die Zahlung ist für den 2. Dezember 2026 vorgesehen. Damit ist die Ausschüttung beschlossen, aber noch nicht ausgezahlt.
Ebenfalls am 23. Oktober meldete SoftBank den Abschluss der vorzeitigen Rückzahlung und Einziehung sämtlicher noch ausstehender, auf EUR lautender vorrangiger Anleihen mit einem Kupon von 2,875%. Ihre ursprüngliche Fälligkeit war der 6. Januar 2027.
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