SoftBank Group Aktie: Richtungssuche vor Zahlen
Die SoftBank-Aktie steht vor ihrem Quartalsbericht im Spannungsfeld zwischen politischem KI-Rückenwind und den gemischten Zahlen der Schlüsselbeteiligung Arm Holdings.

- Politischer Wahlsieg in Japan beflügelt KI-Investitionshoffnungen
- Arm meldet Rekordumsatz, Lizenzgeschäft enttäuscht leicht
- OpenAI-Wachstum verbessert Stimmung für Tech-Portfolio
- Alle Blicke auf Quartalsbericht der SoftBank Group am 12. Februar
Die SoftBank-Aktie bewegt sich aktuell in einem komplexen Spannungsfeld zwischen politischer Euphorie und harten Bilanzkennzahlen. Während der Wahlsieg von Sanae Takaichi in Japan neue KI-Investitionen verspricht, sorgen die Details der Arm-Bilanz für Diskussionen. Anleger blicken nun gespannt auf den 12. Februar – wird der Tech-Investor die hohen Erwartungen erfüllen können?
Politischer Rückenwind und KI-Fantasie
Treibende Kraft für die jüngste Stimmung ist die politische Entwicklung im Heimatmarkt. Der Wahlsieg der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi schürt am Markt die Erwartung steigender Staatsausgaben für Schlüsseltechnologien. Insbesondere die Bereiche Künstliche Intelligenz und Halbleiter dürften profitieren, was ein idealer Nährboden für Tech-Investoren wie SoftBank ist.
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Flankiert wird dieser Optimismus von positiven Nachrichten der prominenten Beteiligung OpenAI. Berichte über ein wieder anziehendes Wachstum bei ChatGPT und erste Werbetests in den USA lindern Sorgen um die Wettbewerbsposition des KI-Vorreiters. Das Sentiment für das SoftBank-Portfolio hellt sich dadurch spürbar auf.
Licht und Schatten bei Arm
Die Aufmerksamkeit der Investoren konzentriert sich jedoch primär auf die wichtigste Beteiligung des Konzerns: Arm Holdings. Der Chip-Designer lieferte im dritten Quartal 2025 starke, wenn auch nicht makellose Zahlen.
- Rekordumsatz: Der Gesamtumsatz kletterte um 26 Prozent auf 1,24 Milliarden Dollar.
- Lizenzgebühren (Royalties): Dieser Bereich erreichte mit 737 Millionen Dollar (plus 27 Prozent) ebenfalls einen Bestwert, getrieben durch KI, Rechenzentren und Smartphones.
- Der Wermutstropfen: Die Erlöse aus dem Lizenzgeschäft stiegen zwar auf 505 Millionen Dollar, verfehlten jedoch die hohen Erwartungen einiger Analysten leicht.
Diese Diskrepanz setzte die SoftBank-Aktie kurzzeitig unter Druck und verdeutlichte, wie sensibel die Bewertung des Mutterkonzerns auf die Quartalsergebnisse seiner wichtigsten Assets reagiert. Das Management von Arm steuerte jedoch mit einem optimistischen Ausblick gegen und stellte für das vierte Quartal Umsätze zwischen 1,42 und 1,52 Milliarden Dollar in Aussicht.
Alle Augen richten sich nun auf den übermorgen anstehenden Quartalsbericht der SoftBank Group. Am 12. Februar 2026 wird das Unternehmen seine Bücher öffnen und zeigen, wie sich der Vision Fund und die breitere KI-Strategie im Detail entwickelt haben. Erst diese Zahlen werden die kurzfristige Richtung der Aktie final bestimmen.
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