Softing: Automotive bleibt Wachstumstreiber

Beim Soft- und Hardware-Anbieter Softing läuft es wieder rund. Nachdem das erste Quartal eher verhalten absolviert wurde, konnte das Unternehmen im zweiten Quartal vor allem Dingen im Automotive-Sektor deutlich zulegen.

© Softing
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Insgesamt konnte das Unternehmen seinen Umsatz im zweiten Quartal um 6,25 % steigern. Dadurch konnte die Schwäche im ersten Quartal neutralisiert werden, so dass der Halbjahresumsatz um 5 % auf gut 38 Millionen € ausgeweitet werden konnte. Federführend dabei der Bereich Automotive, dessen Umsatz in den ersten sechs Monaten um ein Viertel auf 12,4 Million € gesteigert werden konnte.

Softing kann in Europa punkten

Im doppelt so großen Bereich Industrial musste Softing ein leichtes Umsatzminus um 2 % auf knapp 26 Millionen € hinnehmen. Das war vor allem Dingen dem US-Geschäft zuzuschieben, das wie auch das Asiengeschäft hinter den Vorjahreszahlen zurück geblieben war. In Europa konnte man dagegen auch durch die gute Positionierung beim Thema Industrie 4.0 erneut punkten.

Hinsichtlich der Profitabilität konnte Softing im zweiten Quartal weiteren Boden gutmachen. Auch hier trumpfte der Bereich Automotive auf. Hier konnte das operative EBIT auf 1,6 Millionen € fast verdreifacht werden. Unter dem Strich wies Softing für das zweite Quartal eine Verbesserung beim operativen EBIT von zuvor 0,7 Millionen € auf nun 0,8 Millionen € aus.

Prognose bestätigt

Insgesamt schaut das Unternehmen optimistisch auf die weiteren Monate des laufenden Geschäftsjahres. Was auch darauf basiert, dass Softing im Berichtszeitraum sowohl den Auftragseingang als auch den Auftragsbestand erhöhen konnte.

Diesbezüglich rechnet man auch damit, dass vor allem im vierten Quartal noch einige Großaufträge hereinkommen. Entsprechend wurden auch die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr, die von leichten Steigerungen bei Umsatz und operativen Gewinn ausgehen, bestätigt.

Aktie im Rallye-Modus

Die Aktie von Softing hat in den letzten Tagen eine regelrechte Rallye hinter sich bringen können. So schnellte der Wert von Kursen unter zehn Euro auf zeitweise zwölf Euro nach oben. Das dürfte zu einem Teil auch auf Spekulationen hinsichtlich eines guten Quartalsberichtes zurückzuführen sein.

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Nun, da die Zahlen auf dem Tisch liegen, gibt es einige leichte Gewinnmitnahmen. Doch größeren Abgabedruck erwarten wir nicht. Sollte es Softing gelingen, den aktuellen Test der 100-Tage-Linie erfolgreich zu absolvieren, stehen weiteren Zugewinnen nichts im Wege, zumindest nicht bis in den Bereich um die 13 €. Entsprechend aufgestellte Anleger können also noch investieren.

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