Solana: Finanzinfrastruktur der Zukunft?
Die Solana Foundation fokussiert sich auf tokenisierte Finanzmärkte und sieht Asien als Kernmarkt. Technische Upgrades sollen die Plattform für institutionelle Anforderungen fit machen.

- Fokus auf Finanzmärkte statt Universalplattform
- Asien als zentraler Markt für Krypto-Entwicklung
- Technische Upgrades für schnellere Transaktionen
- Ondo Finance bringt tokenisierte US-Assets
Solana positioniert sich als zentrale Plattform für tokenisierte Finanzmärkte. Bei der Consensus Hong Kong 2026 skizzierte Lily Liu, Präsidentin der Solana Foundation, eine klare Vision: Die Blockchain soll zur Basis globaler Kapitalmärkte werden – von Alltagszahlungen bis zum Hochfrequenzhandel.
Finanz-First statt Universalplattform
Im Gespräch mit Consensus-Chairman Michael Lau grenzte Liu den Fokus bewusst ein. Solanas Stärke liege nicht in universellen Anwendungen, sondern in Finance und Märkten. Ihr Konzept der „Internet Capital Markets“ sieht vor, globale Assets on-chain zu tokenisieren und so eine einheitliche Infrastruktur zu schaffen.
Das Ziel: Ein weltweiter Marktplatz für Kapitalbildung, der jedem zugänglich ist. Liu verweist auf die Entwicklung vom frühen ICO-Boom zu modernen Fundraising-Mechanismen. Diese Infrastruktur solle künftig nicht nur Krypto-Projekten dienen, sondern Unternehmen weltweit befähigen, Kapital zu beschaffen.
Die Foundation-Präsidentin betont dabei einen Kerngedanken: Die Demokratisierung von Talent und Kapitalzugang sei der gesellschaftliche Beitrag von Krypto – eine Funktion, die traditionelle Finanzmärkte nur selten erfüllen.
Asien als Kernmarkt
Liu widerspricht der Einordnung Asiens als Frontier-Markt. Für Krypto sei die Region der „Kernmarkt“ – historisch durch Bitcoins Ursprünge verbunden und heute Heimat einer großen Nutzer- und Entwicklerbasis.
Diese Perspektive spiegelt sich in konkreten Schritten wider: Ondo Finance hat kürzlich über 200 tokenisierte US-Aktien und ETFs auf Solana gebracht. Die Global Markets-Plattform macht Ondo damit zum größten Real-World-Asset-Emittenten auf dem Netzwerk nach Anzahl der Assets.
Neue Bewertungsmaßstäbe
Liu plädiert für einen Paradigmenwechsel bei der Erfolgsmessung von Blockchain-Netzwerken. Statt Governance-Token-Bewertungen sollten Revenue-Kennzahlen im Mittelpunkt stehen. Nachhaltiger Wert müsse aus tatsächlicher Netzwerk- und Anwendungsnutzung entstehen – nicht aus Spekulation.
Diese Haltung reflektiert einen breiteren Trend in der Industrie: weg von spekulativen Mechanismen, hin zu nutzenorientierten Token-Ökonomien.
Technische Weiterentwicklung läuft
Parallel zur strategischen Neuausrichtung arbeitet Solana an zwei größeren Upgrades. Das Alpenglow-Konsensprotokoll soll die Transaktions-Finalisierungszeit von derzeit 12-13 Sekunden auf 100-150 Millisekunden drücken.
Der vollständige Release des Firedancer-Validator-Clients steht für später in 2026 an. Tests zeigen Verarbeitungskapazitäten von bis zu einer Million Transaktionen pro Sekunde – Werte, die institutionelle Anforderungen erfüllen könnten.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich die Fokussierung auf institutionelle Finanzanwendungen in messbarem Ökosystem-Wachstum niederschlägt. Mit den jüngsten Real-World-Asset-Integrationen und den anstehenden technischen Upgrades schafft Solana jedenfalls die Voraussetzungen für diese Strategie.
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