Solana: Institutionelle Milliarden
Morgan Stanley bereitet Solana-ETF vor, während das Netzwerk mit Rekordliquidität und bevorstehenden technischen Upgrades punktet. Die institutionelle Nachfrage erreicht neue Höchststände.

- Morgan Stanley beantragt Solana-Trust mit Staking
- Rekordliquidität von Stablecoins auf Solana-Blockchain
- Bevorstehendes Alpenglow-Upgrade erhöht Transaktionsfinalität
- Institutionelle Produkte verwalten über eine Milliarde Dollar
Die Krypto-Märkte zeigen sich Anfang 2026 nervös – doch bei Solana (SOL) läuft im Hintergrund eine bemerkenswerte Entwicklung. Während der Kurs um die psychologisch wichtige 140-Dollar-Marke schwankt, melden Investmentprodukte Rekord-Zuflüsse und das Netzwerk verzeichnet einen historischen Liquiditäts-Peak. Gleichzeitig bereitet sich Morgan Stanley darauf vor, Millionen Anlegern erstmals regulierten Zugang zu bieten.
Morgan Stanley prescht vor
Am 6. Januar 2026 reichte Morgan Stanley bei der US-Börsenaufsicht SEC einen S-1-Antrag für einen Solana Trust mit Staking-Funktionalität ein – ein entscheidender Schritt Richtung Spot-ETF. Noch bedeutsamer: Die Investmentbank plant, diese Krypto-Produkte bereits in der ersten Jahreshälfte 2026 auf ihrer E*Trade-Plattform handelbar zu machen. Damit erhielten über 7 Millionen Nutzer direkten Zugang.
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Die institutionelle Nachfrage ist bereits messbar: US-basierte Solana-Investmentprodukte verwalteten mittlerweile über 1 Milliarde Dollar. Allein am 8. Januar flossen 13,64 Millionen Dollar zu. Auch Corporate Treasuries bleiben engagiert: DeFi Development Corp hält 2,22 Millionen SOL und nutzt Liquid-Staking-Strategien zur Treasury-Verwaltung.
Liquidität auf Allzeithoch
Die On-Chain-Daten zeichnen ein bemerkenswertes Bild. Die Marktkapitalisierung von Stablecoins auf Solana erreichte am 8. Januar ein Allzeithoch von 15,3 Milliarden Dollar – ein Anstieg um 900 Millionen Dollar binnen 24 Stunden. Diese massive Liquidität liegt bereit und deutet auf eine bevorstehende Aktivitätswelle in dezentralen Finanzanwendungen hin.
Die Netzwerk-Kennzahlen im Detail:
* 17.708 aktive Entwickler (+29,1% im Jahresvergleich)
* 121 Milliarden verarbeitete Transaktionen im Jahr 2025
* Durchsatz über 10.000 Transaktionen pro Sekunde bei Cent-Bruchteilen Gebühren
* Tokenisierte Real-World Assets: 873 Millionen Dollar (+325%), drittgrößte Blockchain in diesem Segment
Technische Weichenstellung
Zwei Ereignisse stehen unmittelbar bevor: Am 21. Januar startet Solana Mobile den SKR-Token für das neue “Seeker”-Smartphone. 30 Prozent der 10 Milliarden Token sind für Community-Airdrops vorgesehen. Wichtiger noch: Das “Alpenglow”-Upgrade (SIMD-0326) soll im ersten Quartal die Block-Finalität von 12,8 Sekunden auf etwa 150 Millisekunden reduzieren – ein Geschwindigkeitsvorteil, der besonders Hochfrequenzhandel und dezentrale Infrastruktur-Netzwerke betrifft.
Kurstechnisch hat sich SOL nach dem Rebound von 117 Dollar Anfang Januar bei 130 Dollar stabilisiert. Der kurze Ausbruch über 140 Dollar am 9. Januar scheiterte zunächst. Widerstände liegen bei 142,52 und 146,91 Dollar. Ein Durchbruch über 142 Dollar mit Bestätigung wäre das Signal für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.
Hebel-Risiken bleiben
Trotz der positiven Fundamentaldaten zeigt der Markt Vorsicht. Das Open Interest an Derivaten ist von 17 Milliarden Dollar im September 2025 auf aktuell 7,5 Milliarden Dollar gefallen – ein Abbau von Leverage, der organischere Preisfindung ermöglicht, aber auch Vorsicht signalisiert. Ein größerer institutioneller Akteur hält Berichten zufolge eine 20-fach gehebelte Long-Position mit Einstieg um 138 Dollar – derzeit im Verlust.
Die kommenden Wochen dürften richtungsweisend sein: Die SEC-Reaktion auf Morgan Stanleys ETF-Antrag und die Implementierung des Alpenglow-Upgrades werden zeigen, ob Solana die 146-Dollar-Marke nachhaltig überwinden kann.
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