Solana: Jetzt wird’s spannend!

Trotz eines Kursrückgangs von 31 Prozent im Jahresverlauf verzeichnen Solana-ETFs Rekordzuflüsse und überschreiten erstmals eine Milliarde US-Dollar verwaltetes Vermögen.

Die Kernpunkte:
  • ETF-Gesamtvermögen übersteigt Milliarden-Grenze
  • Goldman Sachs investiert Millionen in Solana-ETFs
  • Netzwerk dominiert bei DEX-Handelsvolumen
  • Kurs notiert weit unter 52-Wochen-Hoch

Während Solana im laufenden Jahr rund 31 Prozent an Wert verloren hat, fließt institutionelles Kapital in die zugehörigen Spot-ETFs — eine Diskrepanz, die aufhorchen lässt.

Am 24. April 2026 zogen die US-amerikanischen Solana-ETFs Nettozuflüsse von 7,33 Millionen US-Dollar an. Der Bitwise Solana ETF (BSOL) war dabei der Haupttreiber mit 6,2 Millionen US-Dollar an einem einzigen Tag. Die vergangene Woche brachte kumuliert 35,17 Millionen US-Dollar an frischem Kapital — genug, um das verwaltete Gesamtvermögen aller Solana-ETFs erstmals über die Marke von einer Milliarde US-Dollar zu heben.

Goldman Sachs und neue Produkte

Das institutionelle Interesse nimmt konkrete Formen an. Goldman Sachs hält Berichten zufolge eine Position von rund 108 Millionen US-Dollar in Solana-ETFs. Am 22. April startete der Krypto-Market-Maker GSR seinen Multi-Asset-ETF „Crypto Core3“ (BESO) an der Nasdaq — ein Produkt, das Anlegern gleichzeitig Exposure in Bitcoin, Ethereum und Solana bietet, inklusive möglicher Staking-Erträge.

Netzwerk liefert, Kurs hinkt hinterher

Das Solana-Netzwerk selbst zeigt starke operative Kennzahlen. Im ersten Quartal 2026 entfiel auf Solana 41 Prozent des globalen DEX-Handelsvolumens, und fünf Wochen in Folge führte die Blockchain alle Wettbewerber bei den dApp-Einnahmen an. Die Bestände an tokenisierten Real-World-Assets auf dem Netzwerk stiegen in zwölf Monaten von 170 Millionen auf 2 Milliarden US-Dollar. Für die zweite Jahreshälfte 2026 ist das „Alpenglow“-Upgrade geplant, das die Transaktionsfinalität auf 150 Millisekunden senken soll.

Der Kurs spiegelt diese Stärke bislang kaum wider. Solana notiert aktuell bei rund 87 US-Dollar — knapp 65 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 247,56 US-Dollar und deutlich unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts bei 123 US-Dollar. Der RSI liegt bei etwa 32 und signalisiert damit überverkauftes Terrain, während technische Analysten kurzfristige Unterstützung bei 84,63 US-Dollar und einen hartnäckigen Widerstand bei 87,08 US-Dollar identifizieren — eine enge Spanne, die den Kurs seit Wochen einengt.

Ob das „Alpenglow“-Upgrade im Herbst den nötigen Impuls liefert, um die Lücke zwischen Netzwerkleistung und Kursentwicklung zu schließen, bleibt abzuwarten. Bis dahin dürfte die Kombination aus wachsenden ETF-Zuflüssen und robuster On-Chain-Aktivität zumindest das institutionelle Interesse aufrechterhalten.

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