Solana: Kollaps der Nutzerbasis

Die Zahl aktiver Trader auf der Solana-Blockchain ist 2025 um fast 97 Prozent gefallen. Gleichzeitig drohen Liquidierungen und der Kurs nähert sich der kritischen 120-Dollar-Marke.

Die Kernpunkte:
  • Aktive Traderzahl bricht um 97 Prozent ein
  • Upexi-Registrierung verunsichert Investoren
  • Liquidationsrisiko von 90 Millionen Dollar
  • Kurs droht unter 120 Dollar zu fallen

Die Solana-Blockchain steht unter massivem Druck. Während institutionelle Investoren weiterhin auf einen langfristigen Turnaround setzen, zeigen aktuelle Netzwerkdaten ein alarmierendes Bild: Die Zahl der aktiven Trader ist im Jahresverlauf 2025 um fast 97 Prozent eingebrochen. Bei einem aktuellen Kurs von rund 121 US-Dollar droht ein weiterer Rutsch in Richtung der kritischen 95-Dollar-Marke.

Netzwerkaktivität im freien Fall

Die On-Chain-Metriken sprechen eine deutliche Sprache. Die monatlich aktiven Trader auf der Solana-Blockchain sind von einem Höchststand von etwa 30 Millionen auf unter eine Million geschrumpft. Parallel dazu sind die Netzwerkeinnahmen durch sinkende Transaktionsgebühren eingebrochen.

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Dieser dramatische Rückgang wirft grundlegende Fragen zur kurzfristigen Bewertung des Ökosystems auf. Solana lebte historisch von spekulativem Interesse – genau diese Basis bröckelt nun massiv.

Upexi-Registrierung verunsichert Markt

Zusätzlichen Druck auf den Kurs übt die jüngste SEC-Einreichung von Upexi aus. Das Unternehmen, ein bedeutender institutioneller Halter von Solana, hat eine Shelf-Registrierung über eine Milliarde Dollar eingereicht. Die Maßnahme erlaubt künftige Kapitalerhöhungen, wird von Marktteilnehmern jedoch als mögliches Signal für eine Liquidation oder strategische Neuausrichtung der SOL-Bestände interpretiert.

Die Verunsicherung schlägt sich direkt im Kurs nieder. Nach dem Allzeithoch von 293 US-Dollar im Januar 2025 hat Solana mittlerweile 57,5 Prozent verloren.

Liquidationsrisiko bei 90 Millionen Dollar

Im DeFi-Sektor auf Solana droht eine Kettenreaktion. Daten vom Derivatemarkt zeigen, dass Long-Positionen im Volumen von etwa 90 Millionen Dollar bei weiter fallenden Kursen liquidiert werden könnten. Ein Bruch der 120-Dollar-Marke würde zwangsweise Verkäufe auslösen und den Abwärtsdruck verstärken.

Technisch bewegt sich SOL bereits unterhalb wichtiger gleitender Durchschnitte. Die nächste relevante Unterstützung liegt bei 95 Dollar – ein Niveau, das auch institutionelle Investoren auf dem Radar haben dürften.

Retail vs. Institutionelle: Gespaltene Lager

Während Privatanleger das Ökosystem verlassen haben, zeigen sich institutionelle Akteure über ETF-Produkte weiterhin präsent. Die Divergenz deutet darauf hin, dass große Player auf tiefere Kurse warten, um Positionen für eine langfristige Erholung aufzubauen. Entscheidend wird, ob die 120-Dollar-Marke bis zum Jahresende hält. Ein Rutsch darunter würde den Weg unter die 100-Dollar-Schwelle freimachen.

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