Solana: Korrektur läuft
Solanas Kryptowährung verzeichnet technischen Rücksetzer, während On-Chain-Metriken wie Stablecoin-Volumen und DeFi-TVl neue Höchststände erreichen. Die Validator-Debatte wurde aufgeklärt.

- Technische Chartformation deutet auf weitere Korrektur
- Erste ETF-Abflüsse nach langer Akkumulationsphase
- Netzwerk-Fundamentaldaten zeigen starkes Wachstum
- Validator-Zahlen stabil trotz viraler Falschmeldung
Die Krypto-Welt diskutiert über Solana – und das nicht nur wegen des Kurses. Während das Netzwerk bei Stablecoins und DeFi-Volumen neue Rekorde verzeichnet, belastet eine technische Korrektur den Preis. Dazu sorgt eine virale Debatte über die Anzahl aktiver Validatoren für Verunsicherung. Was steckt dahinter?
Technischer Rücksetzer unter Druck
Solana handelt am Montag bei rund 134 US-Dollar und verzeichnet in den letzten 24 Stunden ein Minus von etwa 6 Prozent. Technisch hat sich das Bild eingetrübt: Eine bullische Keilformation wurde nach unten aufgelöst, zudem bildet sich auf dem 4-Stunden-Chart ein Death Cross, bei dem der 20-Tage- unter den 50-Tage-Durchschnitt fällt.
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Die kritische Marke liegt jetzt bei 130 US-Dollar. Ein nachhaltiger Bruch dieser Unterstützung könnte eine Beschleunigung der Korrektur in Richtung 125 US-Dollar auslösen. Für eine Stabilisierung müsste SOL hingegen die 136-US-Dollar-Marke zurückerobern – erst dann wäre der Weg Richtung 145 US-Dollar wieder frei.
ETF-Abflüsse im Kontext
Am Freitag, den 16. Januar, verzeichneten Solana-Spot-ETFs erstmals seit vier Wochen Nettoabflüsse – rund 2,22 Millionen US-Dollar flossen ab. Doch Vorsicht vor vorschnellen Schlüssen: In der Gesamtwoche vom 12. bis 16. Januar sammelte Solana dennoch 46,88 Millionen US-Dollar ein und übertraf damit viele Konkurrenten.
Der punktuelle Abfluss deutet eher auf Gewinnmitnahmen hin, nachdem SOL mehrfach an der 145-US-Dollar-Marke gescheitert war. Institutionelle Investoren scheinen preissensitiver zu werden – die monatelange Akkumulationsphase ist zumindest unterbrochen.
Validator-Debatte: Missverständnis aufgeklärt
Ein viraler Bericht hatte am Wochenende für Aufregung gesorgt: Angeblich sei die Zahl der aktiven Validatoren um 84 Prozent eingebrochen. Solana-Mitgründer Anatoly Yakovenko stellte klar, dass diese Darstellung falsch ist. Tatsächlich ging die Zahl der Voting-Validatoren um rund 20 Prozent zurück – eine bewusste Anpassung durch die Solana Foundation.
Im Rahmen des Delegation-Programms wurden Subventionen für kleinere, ineffiziente Validatoren gestrichen, um die Netzwerkeffizienz zu steigern. Yakovenko betonte, dass Solana weiterhin etwa 5.000 Full Nodes betreibt – ein Wert, der eine robuste Dezentralisierung gewährleistet.
On-Chain-Metriken glänzen weiter
Während der Preis schwächelt, läuft es fundamental rund: Die Marktkapitalisierung der Stablecoins auf Solana ist binnen einer Woche von 13,1 auf 15 Milliarden US-Dollar geklettert. Der Total Value Locked (TVL) in DeFi-Protokollen erreichte 9,16 Milliarden US-Dollar. Zudem wächst der Sektor für Real-World Assets (RWA) auf über 1,15 Milliarden US-Dollar – alles Indizien für eine anhaltende Nutzung der Plattform.
Die Diskrepanz zwischen On-Chain-Wachstum und Preisentwicklung ist auffällig. Offenbar trennen viele Marktteilnehmer gerade zwischen kurzfristiger Spekulation und langfristigem Fundamentalwert. Entscheidend für die nächsten Tage bleibt die 130-US-Dollar-Marke und die Entwicklung der ETF-Flows. Sollte institutionelles Kapital zurückkehren, könnte die Korrektur rasch beendet sein.
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