Solana: Morgan Stanley startet ETF mit 0,14% Gebühr
Morgan Stanley treibt Solana-ETF voran, während das Netzwerk bei tokenisierten Vermögenswerten Ethereum überholt.

- Morgan Stanley plant Solana-ETF
- Solana führt bei Real-World Assets
- Moody’s integriert Ratings in Blockchain
- Kursverlust von 72 Prozent zum Hoch
Solana wird zum neuen Liebling der Wall Street. Der Kurs brach seit Jahresbeginn zwar um rund 45 Prozent ein. Parallel dazu bauen Schwergewichte wie Morgan Stanley ihre Infrastruktur auf dem Netzwerk massiv aus. Das Ziel ist die Vorherrschaft bei tokenisierten Vermögenswerten.
Die US-Großbank Morgan Stanley konkretisierte am 18. Juni ihren Antrag für einen Solana-ETF. Die geplante Verwaltungsgebühr liegt bei lediglich 0,14 Prozent. Damit unterbietet das Institut die gesamte Konkurrenz am US-Markt.
Das Modell sieht eine Staking-Komponente vor. Aktionäre erhalten 95 Prozent der Erträge. Partner wie Coinbase Canada unterstützen das Vorhaben.
Dominanz bei Sachwerten
Solana überholt Ethereum bei tokenisierten Sachwerten (Real-World Assets). Die Zahl der entsprechenden Wallets stieg zuletzt um fast 30 Prozent. Inzwischen nutzen über 285.000 Adressen diese Funktion auf dem Netzwerk.
Rund 67 Prozent des weltweiten Handelsvolumens dieser On-Chain-Assets entfallen auf Solana. Das entspricht einem Wert von 5,51 Milliarden US-Dollar. Besonders bei tokenisierten SpaceX-Aktien dominiert das Netzwerk fast vollständig.
Moody’s liefert Infrastruktur
Moody’s integriert seine Kreditbewertungen nun direkt in die Blockchain. Damit werden Ratings für tokenisierte Anleihen maschinenlesbar für Smart Contracts. JPMorgan nutzte das System bereits für Emissionen von Galaxy Digital.
Trotz der institutionellen Offensive bleibt die Lage angespannt. Der Solana-Kurs notiert aktuell bei 69,64 US-Dollar. Das entspricht einem Abschlag von 72 Prozent zum 52-Wochen-Hoch. Die Integration von Moody’s und JPMorgan markiert eine neue Phase der professionellen Nutzung.
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