Solana: Nervöse Erholung

Solana notiert nach einer Liquidationskaskade und institutionellen Umbrüchen auf einem 52-Wochen-Tief. Trotz ETF-Zuflüssen bleibt die Stimmung angespannt.

Die Kernpunkte:
  • Massive Zwangsliquidationen treiben Kursverfall
  • Führungswechsel bei großem Investor Multicoin Capital
  • ETF-Zuflüsse trotz allgemeiner Marktpanik
  • Kursziel von Standard Chartered gesenkt

Solana hat in dieser Woche gleich mehrere Stressfaktoren auf einmal abbekommen: heftige Zwangsliquidationen, ein institutioneller Führungswechsel und widersprüchliche Signale aus dem Kapitalmarkt. Zwar versucht der Kurs sich zu fangen – doch das Vertrauen wirkt angeknackst. Was treibt die extreme Schwankung, und welche Indikatoren sprechen eher für Stabilisierung als für neue Panik?

Liquidationen als Brandbeschleuniger

Auslöser der jüngsten Turbulenzen war eine scharfe Korrektur am Kryptomarkt, bei der Solana zum Brennpunkt der Volatilität wurde. Als der Kurs am Freitag stark abrutschte, wurden gehebelte Long-Positionen in großem Stil aus dem Markt gedrückt. Laut Quelltext löste das eine Liquidationskaskade aus: Mehr als 300 Millionen US-Dollar an Longs wurden innerhalb von 24 Stunden glattgestellt. Solche Zwangsverkäufe verstärken Abwärtsbewegungen oft zusätzlich, weil Positionen nicht freiwillig, sondern automatisch geschlossen werden.

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Trotz der Gegenbewegung bleibt das Stimmungsbild fragil. Der Artikel verweist auf „Extreme Fear“ im Crypto Fear & Greed Index – ein Hinweis darauf, dass der Markt psychologisch noch nicht zur Ruhe gekommen ist.

Multicoin-Umbau sorgt für Unruhe

Zusätzliche Wellen schlug in der Solana-Community die Umstrukturierung bei Multicoin Capital, einem Investor mit enger SOL-Verbindung. Am 5. Februar gab Mitgründer Kyle Samani seine operative Führungsrolle ab, bleibt aber Chairman.

Zeitgleich registrierten On-Chain-Beobachter größere Transfers: Rund 440.000 JITOSOL (im Text mit etwa 47 Millionen US-Dollar bewertet) gingen an die Liquiditätsanbieter FalconX und Galaxy Digital. Solche Bewegungen können normales Portfoliomanagement sein. Die zeitliche Nähe zum Führungswechsel erhöhte laut Artikel aber die Unsicherheit darüber, wie institutionelle Akteure ihre Positionen künftig steuern.

Gegenläufige Signale: Treasury-Verluste, ETF-Zuflüsse

Besonders auffällig ist die Divergenz zwischen Druck auf der einen und Kaufinteresse auf der anderen Seite:

  • Schmerzen in Firmenbilanzen: Börsennotierte Unternehmen mit SOL-Beständen verzeichneten laut Text deutliche Buchverluste. Genannt werden Forward Industries und die „Solana Company“, deren Aktien innerhalb von 30 Tagen um 64% bis 65% fielen – im Gleichlauf mit dem starken Rückgang des SOL-Spotpreises im selben Zeitraum.
  • Zuflüsse in Spot-ETFs: Gleichzeitig meldeten Solana-Spot-ETFs am 5. Februar Nettozuflüsse von 2,82 Millionen US-Dollar. Das deutet darauf hin, dass während Derivatehändler unter Druck verkaufen mussten, Käufer über börsengehandelte Produkte eher opportunistisch einsammelten.

Zum Kursbild passt das: Solana notiert aktuell bei 78,50 USD und damit auf dem 52‑Wochen‑Tief; allein am Freitag lag das Tagesminus bei -14,94%.

Ausblick: Widerstand im Fokus

Standard Chartered hat laut Quelltext das Kursziel für 2026 von 310 auf 250 US-Dollar gesenkt, hält aber an einer langfristig positiven Erwartung fest und nennt 2.000 US-Dollar bis 2030 – allerdings ausdrücklich abhängig von weiterer Netzwerk-Adoption im Finanzbereich.

Kurzfristig schaut der Markt auf eine technische Marke: Im Artikel wird ein Widerstand bei 88 US-Dollar genannt. Gelingt keine Rückkehr darüber, steigt das Risiko eines erneuten Tests der jüngsten Tiefzone; eine Stabilisierung in diesem Bereich wäre dagegen ein Signal, dass die Liquidationswelle tatsächlich „durch“ ist.

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