Solana: Wall Street greift zu

Morgan Stanley beantragt Solana-ETF und plant Handelsplattform, während der Kurs trotz wachsender Netzwerknutzung und Stablecoin-Liquidität in einer Konsolidierungsphase verharrt.

Die Kernpunkte:
  • Morgan Stanley beantragt Solana-ETF bei der SEC
  • Stablecoin-Ausgabe von einer Milliarde US-Dollar auf Solana
  • Aktive Adressen steigen auf fast 3,8 Millionen
  • Kurs bleibt trotz positiver Fundamentaldaten unter Druck

Während der breite Markt nach Richtung sucht, sendet Solana widersprüchliche Signale. Der Kurs verharrt aktuell in einer Konsolidierungsphase, doch im Hintergrund vollziehen Finanzgiganten wie Morgan Stanley entscheidende Schritte zur Adoption der Blockchain. Die wachsende Kluft zwischen der verhaltenen Preisentwicklung und dem massiven institutionellen Ausbau rückt nun in den Fokus der Anleger.

Morgan Stanley erhöht den Druck

Die wichtigste Nachricht der Woche kommt direkt von der Wall Street. Morgan Stanley hat am 6. Januar 2026 offiziell einen Antrag für einen eigenen Spot Solana ETF bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Dieser Schritt wird von Marktbeobachtern als deutlicher Vertrauensbeweis in die regulatorische Beständigkeit und langfristige Relevanz des Netzwerks gewertet.

Zusätzlich plant die Großbank, den direkten Handel von SOL auf ihrer E*Trade-Plattform noch in der ersten Jahreshälfte 2026 zu ermöglichen. Diese institutionelle Offensive spiegelt sich bereits in den Flüssen der bestehenden US-basierten Solana-ETFs wider. Diese verzeichneten zuletzt wöchentliche Nettozuflüsse von 41,08 Millionen US-Dollar – der höchste Wert seit Mitte Dezember. Das verwaltete Vermögen (AUM) dieser Produkte hat inzwischen die Marke von 1,09 Milliarden US-Dollar überschritten.

Massive Liquidität durch Stablecoins

Neben der Spekulation auf ETFs zeigt sich eine fundamentale Stärkung der Netzwerkinfrastruktur. Circle, der Herausgeber des Stablecoins USDC, prägte innerhalb von nur 24 Stunden neue Einheiten im Wert von einer Milliarde US-Dollar auf der Solana-Blockchain. Seit Jahresbeginn summiert sich das Volumen auf 1,75 Milliarden US-Dollar. Diese Liquidität ist entscheidend für den DeFi-Sektor und erleichtert den Handel sowie Kreditgeschäfte auf der Plattform.

Parallel dazu sorgt ein regulatorischer Meilenstein für Aufsehen: Der US-Bundesstaat Wyoming lancierte am 7. Januar seinen “Frontier Stable Token” (FRNT) auf Solana. Es handelt sich um den ersten von einem US-Bundesstaat ausgegebenen digitalen Dollar, was die Fähigkeit des Netzwerks unterstreicht, staatliche Finanzanwendungen abzuwickeln. Diese reale Nutzung spiegelt sich auch in den Nutzerzahlen wider: Die Zahl der aktiven Adressen stieg seit Monatsbeginn von 3,38 Millionen auf 3,78 Millionen.

Chartbild bleibt angeschlagen

Trotz der positiven fundamentalen Nachrichten spiegelt der Kurs diese Entwicklung noch nicht wider. Solana notiert aktuell bei 137,31 US-Dollar und verzeichnet auf Tagesbasis ein Minus von 1,60 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von gut 234 US-Dollar bleibt mit über 41 Prozent beträchtlich.

Analysten identifizieren den Bereich um 160 US-Dollar als entscheidenden Widerstand, den die Kryptowährung überwinden muss, um das technische Bild aufzuhellen. Solange diese Marke nicht nachhaltig durchbrochen wird, bleibt das Asset in der aktuellen Spanne gefangen, auch wenn die fundamentalen Daten eine andere Sprache sprechen.

Der Markt blickt nun gespannt darauf, ob die Kombination aus Morgan Stanleys Markteintritt und der erhöhten Stablecoin-Liquidität genug Kaufdruck erzeugen kann, um den technischen Deckel zu lüften. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die fundamentalen Treiber die Oberhand gewinnen oder ob die makroökonomische Stimmung den Kurs weiter deckelt.

Solana: Kaufen oder verkaufen?! Neue Solana-Analyse vom 10. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Solana-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Solana-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Solana: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...