Solana: Wall Street kommt an Bord

Solana festigt seine institutionelle Basis durch Partnerschaften mit großen Vermögensverwaltern und den Handel tokenisierter Aktien, trotz aktueller Konsolidierung im Kryptokurs.

Die Kernpunkte:
  • Strategische Partnerschaft mit südkoreanischem Asset Manager
  • Handel tokenisierter US-Aktien auf der Blockchain möglich
  • Aktive Nutzerzahl steigt um fast 70 Prozent
  • Technische Unterstützung bei rund 129 Dollar hält

Solana steht diese Woche unter Druck. Die Kryptowährung pendelt um die 129-Dollar-Marke, nachdem sie Anfang des Monats noch deutlich höher notierte. Doch hinter der Konsolidierung vollzieht sich eine bemerkenswerte Entwicklung: Institutionelle Investoren bauen ihre Positionen aus, während traditionelle Finanzprodukte auf der Blockchain Einzug halten.

Südkorea und NYSE: Neue Partner für das Ökosystem

Am heutigen Freitag unterzeichneten die Solana Foundation und Hanwha Asset Management, einer der größten Vermögensverwalter Südkoreas, ein strategisches Abkommen. Die Vereinbarung sieht die Entwicklung von börsengehandelten Produkten auf Solana-Basis vor – ein Zeichen dafür, dass institutionelles Kapital zunehmend Interesse an der Blockchain zeigt.

Parallel dazu ermöglicht eine neue Kooperation zwischen Jupiter und Ondo Finance seit dem 23. Januar den Handel von über 200 tokenisierten US-Aktien und ETFs direkt auf Solana. Darunter befinden sich Papiere von NASDAQ und NYSE, die nun via Blockchain gehandelt werden können. Mit dem NYSE-Debüt von BitGo steht auch dessen tokenisierte Aktie zu 18 Dollar je Anteil auf Solana zur Verfügung.

Der Sektor für Real World Assets (RWA) auf Solana überschritt damit die Schwelle von 1 Milliarde Dollar Total Value Locked. Rund ein Fünftel dieser Mittel stammt aus öffentlichen Aktieninvestments traditioneller Finanzinstitute.

Netzwerkaktivität wächst trotz Kursschwäche

Während der Kurs konsolidiert, steigen die Nutzerzahlen deutlich. Die Zahl der wöchentlich aktiven Wallets kletterte innerhalb von zwei Wochen von 2,9 Millionen auf 4,9 Millionen – ein Plus von 69 Prozent.

Die dezentrale Börse BisonFi verzeichnete in den vergangenen 24 Stunden ein Handelsvolumen von 1,1 Milliarden Dollar. Über sieben Tage summiert sich das Volumen auf über 4 Milliarden Dollar. Das Netzwerk selbst verarbeitet weiterhin bis zu 65.000 Transaktionen pro Sekunde bei durchschnittlichen Gebühren von 0,00025 Dollar.

Technische Lage: Support hält vorerst

Solana stabilisierte sich nach einem Ausverkauf, bei dem 98.000 SOL liquidiert wurden. Die Unterstützungszone zwischen 123 und 129 Dollar erwies sich bislang als tragfähig. Ein Rutsch unter 124,73 Dollar würde allerdings weiteren Verkaufsdruck auslösen.

Auf der Oberseite bildet der Bereich um 132,65 bis 135,37 Dollar den nächsten Widerstand. Erst ein Durchbruch über 137,65 Dollar würde kurzfristig für Entspannung sorgen. Das Handelsvolumen ging zuletzt auf rund 2 Milliarden Dollar zurück – ein Rückgang von 40 Prozent gegenüber den Höchstständen.

Ausblick: Institutionelle Basis stützt

Die jüngsten Entwicklungen zeigen eine klare Tendenz: Solana positioniert sich als Plattform für institutionelle Anwendungen. Acht Solana-ETFs an der NYSE verwalten mittlerweile über 1 Milliarde Dollar. Zuflüsse in ETF-Produkte lagen in den vergangenen zwei Handelstagen bei knapp 6 Millionen Dollar.

Die Integration klassischer Finanzprodukte und die Partnerschaft mit etablierten Vermögensverwaltern dürften mittelfristig für Stabilität sorgen. Kurzfristig bleibt die technische Lage jedoch angespannt. Solange Solana über der Dezember-Tiefstmarke von rund 119,56 Dollar notiert, besteht Raum für Erholung. Das nächste bedeutende Signal liefert ein möglicher Ausbruch über 137 Dollar.

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