Solana: Wichtige Unterstützung wackelt
Der Solana-Kurs kämpft mit globalen Risikoängsten und einer schleppenden Umsetzung eines kritischen Sicherheits-Updates, während die Unterstützung bei 117 US-Dollar wackelt.

- US-Shutdown-Furcht drückt Risiko-Assets wie Solana
- Kritische Unterstützungsmarke bei 117 Dollar in Gefahr
- Schleppende Installation wichtigen Sicherheits-Patches
- Ondo Finance bringt tokenisierte Aktien auf Solana
Solana-Anleger brauchen zum Wochenstart starke Nerven. Der Kurs gerät zunehmend in die Zange zwischen globalen Makro-Sorgen und hausgemachten technischen Herausforderungen. Während der breite Markt auf einen möglichen Stillstand der US-Regierung blickt, kämpft das Netzwerk im Hintergrund mit der schleppenden Umsetzung eines kritischen Sicherheits-Updates.
Angst vor dem Shutdown dominiert
Der Haupttreiber für die aktuelle Schwäche ist die Furcht vor einem “Government Shutdown” in den USA. Die Wahrscheinlichkeit dafür wird an den Prognosemärkten mittlerweile auf rund 80 Prozent taxiert. Diese Unsicherheit drückt massiv auf die Stimmung: Der “Crypto Fear & Greed Index” ist auf einen Wert von 20 gefallen, was “Extreme Angst” signalisiert.
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In diesem Umfeld ziehen Anleger Kapital aus risikoreicheren Anlagen ab (“Risk-off”). Während sich Gold als sicherer Hafen stabilisiert, treffen die Verkäufe volatile Werte wie Solana besonders hart. Dies führte zu einer Liquiditätskrise, bei der allein in den letzten 24 Stunden Long-Positionen im Wert von über 60 Millionen US-Dollar zwangsliquidiert wurden.
Warnsignale und Netzwerk-Update
Bereits vor dem aktuellen Kursrutsch gab es technische Warnzeichen. Ein massiver Anstieg der Transaktionsgebühren am 24. Januar deutete – ähnlich wie im Oktober 2025 – auf eine Überhitzung hin, die oft einer Marktkorrektur vorausgeht. Analysten richten den Blick nun auf die Unterstützung bei 117 US-Dollar. Sollte diese Marke fallen, droht ein Test der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Grenze.
Erschwerend kommt eine technische Hängepartie hinzu. Entwickler haben das dringende Update Patch v3.0.14 veröffentlicht, um kritische Sicherheitslücken zu schließen, die das Netzwerk theoretisch lahmlegen könnten. Die Akzeptanz bei den Validatoren verläuft jedoch schleppend; anfängliche Daten zeigten, dass nur ein geringer Teil des Netzwerks das Update zeitnah installierte. Um die Stabilität zu gewährleisten, wird nun verstärkt Druck über neue Delegierungsregeln ausgeübt.
Lichtblick im Ökosystem
Trotz der düsteren Charttechnik gibt es fundamentale Fortschritte. Das Interesse institutioneller Anleger über ETFs hat sich zwar kurzfristig abgekühlt – die Zuflüsse sanken drastisch auf unter 10 Millionen US-Dollar –, doch die Aktivität auf der Blockchain bleibt hoch.
Ein positives Signal sendet Ondo Finance: Das Projekt kündigte an, über 200 tokenisierte US-Aktien und ETFs direkt auf Solana zu bringen. Dies ermöglicht den Handel klassischer Titel rund um die Uhr auf der Blockchain und unterstreicht den langfristigen Nutzwert des Netzwerks, auch wenn der Kurs kurzfristig leidet.
Für die weitere Entwicklung ist das Datum des 30. Januar entscheidend. Sollte eine Einigung im US-Haushaltsstreit ausbleiben und die Unterstützung bei 117 US-Dollar nicht halten, dürfte der Verkaufsdruck anhalten. Erst eine Entspannung der makroökonomischen Lage und die vollständige Implementierung des Netzwerk-Patches könnten die Basis für eine Erholung bilden.
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