Solana: WSOP macht Krypto zur Eintrittskarte
Die World Series of Poker integriert Solana für Ticketkäufe und plant Stablecoin-Auszahlungen für Turniersieger.

- SOL als Zahlungsmittel für WSOP-Tickets
- Stablecoin-Auszahlungen für Turniersieger geplant
- Mastercard-Integration stärkt Solanas Reichweite
- SOL-Kurs bleibt trotz positiver Nachrichten schwach
Die World Series of Poker hat Solana zum offiziellen Presenting-Sponsor ihrer 2026er-Turnierserie ernannt — und macht die Blockchain damit zur Zahlungsinfrastruktur des weltgrößten Pokerturniers.
Ab sofort können Spieler bei der laufenden 57. Sommerveranstaltung in Las Vegas ihre Turniertickets direkt mit SOL kaufen. Die Zahlungsabwicklung läuft über MoonPay, Bearbeitungsgebühren fallen keine an. Das ist ein Novum in der über 50-jährigen Geschichte der WSOP.
Stablecoins statt Scheck
Noch weitreichender ist die Pläne für den Winter: Bei der WSOP Paradise 2026 auf den Bahamas sollen Turniersieger ihre Gewinne in Stablecoins auf der Solana-Blockchain erhalten. Gerade bei internationalen Veranstaltungen, wo grenzüberschreitende Auszahlungen oft Tage dauern, wäre das ein echter Fortschritt für die Spieler.
Die Solana Foundation begründet die Partnerschaft mit den technischen Eigenschaften des Netzwerks: Tausende Transaktionen pro Sekunde, durchschnittliche Gebühren von unter 0,001 Dollar. Hinzu kommen geplante On-Chain-Pokerprodukte, die WSOP und Solana gemeinsam entwickeln wollen.
Adoption trifft schwachen Kurs
Die WSOP-Partnerschaft reiht sich in eine Reihe institutioneller Integrationen ein. Mastercard nahm Solana Anfang Juni in sein Stablecoin-Settlement-Netzwerk auf und öffnet damit potenziell 3,7 Milliarden Karten in über 210 Ländern für On-Chain-Abwicklung. Im ersten Quartal 2026 wickelte das Netzwerk bereits 832,7 Milliarden Dollar an Stablecoin-Transfers ab.
Der SOL-Kurs spiegelt diesen Adoptionstrend bislang nicht wider. Trotz der positiven Nachrichten notiert SOL deutlich unter seinem Allzeithoch aus Januar 2025. Ein Token-Unlock von rund 625.000 SOL Anfang Juni erhöhte den Angebotsdruck, geopolitische Unsicherheiten und regulatorische Schwebe rund um US-Stablecoin-Gesetzgebung belasten die Stimmung zusätzlich. Goldman Sachs liquidierte zuletzt seine SOL-bezogene ETF-Position.
Das Bild ist damit uneinheitlich: Das Netzwerk gewinnt an Reichweite, während der Kurs die Fortschritte noch nicht einpreist. Ob das Alpenglow-Upgrade, das mit breiter Validatoren-Zustimmung auf den Mainnet-Start zusteuert, als nächster Katalysator wirkt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Solana: Kaufen oder verkaufen?! Neue Solana-Analyse vom 11. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Solana-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Solana-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Solana: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




