Solarworld: Die Achterbahnfahrt geht weiter

Die Aktie des Solarmodul-Herstellers Solarworld hat in den vergangenen Tagen eine erhebliche Volatilität an den Tag gelegt. Aufgrund einer Short Squeeze, in der sich bisherige Leerverkäufer wieder eindeckten, konnte der Wert zeitweise bis auf 6,50 Euro ansteigen, um dann in nur zwei Handelstagen wieder auf 4 Euro zurückzufallen. Heute geht es aufgrund einer neuen Nachricht wieder in die andere Richtung.

Hintergrund ist die Meldung, dass Solarworld in die heimische Produktion von Solarzellen investieren wird. Das ist genau das Gegenteil von dem, was der Markt bislang erwartet hatte. Denn hier wurde damit gerechnet, dass im Gegenteil Konzernteile geschlossen werden. Wie das Handelsblatt gemeldet hatte, würde der Aufsichtsrat entsprechendes vom Vorstand verlangen. Doch Solarworld-Chef Frank Asbeck hat sich nun zur entsprechenden heimischen Produktion bekannt.

Solarworld kauft neue Ausrüstungen

Um dies zu untermauern, hat Solarworld bereits beim Schweizer Zulieferer Meyer Burger für einen zweistelligen Millionenbetrag neue Diamantdrahtsägen bestellt. Diese sollen in der Waver-Produktion in Freiberg zum Einsatz kommen. Durch diese Diamantdrahtsägen soll nach Auskunft von Solarworld die Produktionseffizienz deutlich gesteigert werden.

Auch wenn weiterhin aufgrund der anhängigen Rechtsstreitigkeiten in den USA die Zukunft von Solarworld mehr als fraglich ist, springen heute wieder etliche Anleger auf den Zug auf und verschaffen der Aktie bislang ein Plus von 14 % auf knapp unter 5 Euro.

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