Solarworld: Projektverkauf als Rettungsanker?

Wie der Hersteller von Solarmodulen Solarworld mitteilte, beteiligt man einen neuen Partner am bisherigen Bergbau-Projekt im östlichen Erzgebirge. Dort soll Lithium abgebaut werden, was insbesondere für die aktuellen Speichertechnologien wichtig ist.

Wie das Unternehmen mitteilte, verkauft man zunächst 50 % an der Deutschen Lithium GmbH an die Bacanora Minerals Limited. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen mit Sitz in Kanada, das bislang hauptsächlich ein Lithium-Projekt in Mexiko entwickelt.

Bacanora Minerals zahlt für den Einstieg in das deutsche Lithium-Projekt nach Angaben von Solarworld 5 Millionen Euro. Darüber hinaus werde das kanadische Unternehmen sämtliche finanziellen Investitionen tätigen und eine bereits bestehende Machbarkeitsstudie innerhalb der nächsten zwei Jahre vertiefen und abschließen. Bacanora Minerals wird von Solarworld auch die Option eingeräumt, innerhalb der nächsten zwei Jahre die restlichen 50 % an dem Projekt zu übernehmen.

Für Solarworld ist dieses neue Geschäft sicherlich kurzfristig eine wichtige finanzielle Entlastung. Zumal das Unternehmen erst vor wenigen Tagen mit der Vorlage der Geschäftszahlen 2016 eine erneute herbe Enttäuschung für die Anleger ablieferte.

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