SolGold Aktie: Wachsender Enthusiasmus!
Die geplante Übernahme von SolGold durch Jiangxi Copper gewinnt an Fahrt, nachdem Stimmrechtsberater ihre Zustimmung signalisierten. Die Aktionäre stimmen am 23. Februar über das Barangebot ab.

- Stimmrechtsberater ISS und Glass Lewis empfehlen Annahme
- Barangebot liegt 43 Prozent über dem ungestörten Kurs
- Finanzierungslücke erhöht Druck auf Zustimmung der Aktionäre
- Großaktionäre mit 47,3 Prozent unterstützen bereits den Deal
Die geplante Übernahme von SolGold durch die Jiangxi Copper Company (JCC) gewinnt an Dynamik. Wenige Tage vor der entscheidenden Abstimmung am 23. Februar haben zwei einflussreiche Stimmrechtsberater ihre Unterstützung signalisiert. Für die Aktionäre stellt sich angesichts drohender Finanzierungslücken eine zentrale Frage: Ist das Barangebot der beste Ausweg aus der drohenden Verwässerung?
- Barangebot: 28 Pence pro Aktie (rund 43 % Aufschlag zum ungestörten Kurs).
- Votum: Stimmrechtsberater ISS und Glass Lewis empfehlen die Annahme.
- Einstieg: Morgan Stanley baute die Position zuletzt auf 5,00 % aus.
Berater und Großbanken positionieren sich
Am 11. Februar sprachen sich die unabhängigen Berater Institutional Shareholder Services (ISS) und Glass Lewis für das Vorhaben aus. Sie stützen damit die Linie des SolGold-Boards, das das Barangebot als besten sofortigen Wert für die Anleger bewertet. Das Angebot bewertet das Unternehmen mit insgesamt rund 842 Millionen Britischen Pfund.
Die Marktreaktion folgte prompt. Gestern meldete Morgan Stanley über eine Stimmrechtsmitteilung, dass die Bank die Schwelle von 5,00 % an dem Unternehmen überschritten hat. Marktbeobachter interpretieren diese institutionelle Positionierung als Indiz dafür, dass der Markt zunehmend mit einem erfolgreichen Abschluss des Deals rechnet.
Der Druck der Finanzierungslücke
Ein heute veröffentlichter Finanzbericht für das zweite Quartal verdeutlicht die Dringlichkeit der Transaktion. Das Management betonte erneut die knappen Kapitalreserven. Ohne die Übernahme müsste SolGold bereits bis zum zweiten Quartal 2026 eine neue Eigenkapitalfinanzierung sichern, um das Kupfer-Gold-Projekt Cascabel weiterzuentwickeln.
Doch welche Konsequenzen hätte eine Ablehnung des Angebots? Das Board warnte ausdrücklich davor, dass eine alternative Finanzierung voraussichtlich mit einem erheblichen Abschlag zum aktuellen JCC-Angebot erfolgen würde. Dies würde für bestehende Aktionäre ein massives Verwässerungsrisiko bedeuten.
Breite Unterstützung der Großaktionäre
Die Zustimmung für den Deal innerhalb der Aktionärsstruktur ist bereits jetzt hoch. Rund 47,3 % des Kapitals haben ihre Unterstützung signalisiert. Zu dieser Gruppe gehören neben JCC selbst auch strategische Partner wie BHP und die Newmont Corporation. Auch die Direktoren von SolGold haben sich unwiderruflich zur Annahme verpflichtet.
Damit die Übernahme wie geplant als gerichtlich sanktioniertes Arrangement umgesetzt werden kann, ist bei der kommenden Versammlung eine Mehrheit von 75 % der abgegebenen Stimmen erforderlich. Parallel dazu hat JCC bereits die behördlichen Genehmigungsprozesse für chinesische Auslandsinvestitionen eingeleitet.
Am 23. Februar entscheiden die Aktionäre im Rahmen einer Gerichts- und einer Hauptversammlung über das Schicksal des Unternehmens. Bei einer positiven Entscheidung wird die Umsetzung des Plans kurz nach der gerichtlichen Bestätigung erwartet, was den Aktionären einen zeitnahen Cash-Exit ermöglicht.
SolGold-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SolGold-Analyse vom 13. Februar liefert die Antwort:
Die neusten SolGold-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SolGold-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SolGold: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




