Solid Power Aktie: 93,41 Millionen Nettoverlust

Feststoffbatterie-Pionier Solid Power kämpft mit Kursverlusten und starken Wettbewerbern, während Analysten auf die BMW-Partnerschaft setzen.

Die Kernpunkte:
  • Aktie nahe Jahrestief bei 2,14 Euro
  • Umsatz von 21,75 Millionen US-Dollar
  • Nettoverlust von 93,41 Millionen US-Dollar
  • BMW-Allianz als wichtiger Stabilitätsanker

Die Solid-Power-Aktie kämpft mit dem harten Boden der Realität. Während die Konkurrenz mit großen Partnerschaften glänzt, notiert das Papier des Batterie-Spezialisten nur knapp über seinem Jahrestief. Der Druck im Sektor der Feststoffbatterien nimmt massiv zu.

Operativ liefert das Unternehmen aus Colorado messbare Ergebnisse. Im direkten Vergleich mit kleineren Konkurrenten setzt Solid Power deutlich mehr um. Der Umsatz liegt aktuell bei 21,75 Millionen US-Dollar. Dem steht jedoch ein satter Nettoverlust von 93,41 Millionen US-Dollar gegenüber.

Konkurrenzkampf in der Batterietechnik

Die Branche ist in Bewegung geraten. Erst am gestrigen Donnerstag sorgte QuantumScape mit einem Kurssprung von über 15 Prozent für Aufsehen. Grund war eine neue Forschungsvereinbarung mit Honda.

Parallel dazu prescht Dongfeng Motor in China vor. Der Konzern plant etwa 50.000 Fahrzeuge mit Feststoffbatterien bis zum Jahr 2027 auf die Straße zu bringen. Diese Ankündigungen erhöhen das Tempo für westliche Entwickler.

Technische Unterstützung im Visier

Solid Power notiert derzeit bei 2,14 Euro. Damit hat das Papier in den letzten 30 Tagen fast elf Prozent an Wert verloren. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 37,3 bereits einen fast überverkauften Zustand.

Die Aktie liegt damit nur noch knapp fünf Prozent über ihrem Jahrestief von 2,04 Euro. Anleger beobachten dieses Niveau genau. Ein Rutsch darunter könnte weitere Verkäufe auslösen.

Allianz mit BMW als Anker

Trotz der schwachen Kursentwicklung bleiben Analysten optimistisch. Die Investmentbanken halten im Konsens an einer Kaufempfehlung fest. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 6,92 Euro. Experten verweisen dabei auf die stabile Partnerschaft mit BMW als wichtiges Fundament der Bewertung.

Für Solid Power entscheidet nun die Skalierung der Elektrolyt-Produktion. Fortschritte bei der Stabilität während schneller Ladezyklen sind die nächste notwendige Bedingung für eine dauerhafte Erholung. Das Management muss beweisen, dass die Technologie reif für die Massenproduktion ist.

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