Solid Power Aktie: Uwe Breitweg rückt in den Board

BMW entsendet seinen Batterie-Strategen Uwe Breitweg in den Verwaltungsrat von Solid Power. Die Aktie des Feststoffbatterie-Pioniers nähert sich ihrem Jahrestief.

Die Kernpunkte:
  • BMW-Experte übernimmt Board-Posten
  • Aktienkurs nahe am Jahrestief
  • Fortschritte bei Pilotlinie gemeldet
  • Serienreife als entscheidender Meilenstein

BMW rückt noch enger an Solid Power heran. Der Münchener Autobauer entsendet einen seiner Top-Strategen direkt in den Verwaltungsrat des Batterie-Spezialisten. Für das kriselnde Papier kommt diese Nachricht zur rechten Zeit.

Uwe Breitweg übernimmt zum 1. Juli 2026 den Posten im Board of Directors. Er leitet bei BMW den Bereich für Antriebs- und Batteriestrategie. BMW nutzt damit sein Nominierungsrecht als wichtiger Anteilseigner. Dieser Schritt unterstreicht die tiefe Verflechtung beider Unternehmen.

An der Börse herrscht derweil Katerstimmung. Die Aktie notiert aktuell bei 2,06 Euro. Damit nähert sich der Kurs dem Jahrestief von 2,04 Euro. Innerhalb von 30 Tagen verlor das Papier rund 14 Prozent an Wert.

Der Relative-Stärke-Index liegt mit 33,5 Punkten im niedrigen Bereich. Technisch nähert sich das Papier damit einer überverkauften Zone. Dies könnte erste spekulative Käufer anlocken.

Meilensteine für die Serienreife

Solid Power setzt auf sulfidbasierte Feststoffelektrolyte. Diese sollen herkömmliche Flüssig-Elektrolyte ersetzen und Batterien sicherer sowie leistungsfähiger machen. Parallel dazu läuft die Kooperation mit Samsung SDI. Solid Power liefert das Material, während Samsung die Zellen für ein Testfahrzeug von BMW integriert.

In der Produktion meldet das Unternehmen operative Fortschritte. Die Abnahme der Pilotlinie für den Partner SK On erfolgte bereits im ersten Quartal 2026. Bis zum Jahresende plant das Management die Inbetriebnahme der eigenen kontinuierlichen Fertigungsanlage.

Die personelle Verstärkung durch BMW sichert Solid Power wertvolles Know-how für die nächste Entwicklungsphase. Anleger blicken nun auf die finale Inbetriebnahme der Pilotanlage im vierten Quartal 2026. Erst der erfolgreiche Nachweis der Massenfertigung wird den Kurs nachhaltig stabilisieren können.

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