Solidcore Resources Aktie: 600 Millionen für Ertis POX
Goldproduzent Solidcore Resources steigert Umsatz im ersten Quartal auf das 5,5-Fache und sichert Milliardenfinanzierung für Schlüsselprojekt.

- Umsatzsprung auf 595 Millionen Dollar
- Goldverkäufe steigen um 222 Prozent
- 600 Millionen für Ertis POX-Projekt gesichert
- Produktionsprognose von 540.000 Unzen bestätigt
Goldproduzent Solidcore Resources legt furiose Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Die Erlöse schossen auf 595 Millionen US-Dollar hoch — das 5,5-fache des Vorjahreswerts von 109 Millionen US-Dollar. Treiber sind eine kräftige Erholung der Verkäufe und weiter gestiegene Goldpreise.
Die Goldäquivalent-Verkäufe legten um 222 Prozent auf 123.000 Unzen zu. Die Produktion stieg um 84 Prozent auf 125.000 Unzen. Die Bilanz zeigt sich gestärkt: Die Netto-Liquidität kletterte von 461 auf 699 Millionen US-Dollar.
600 Millionen für das Ertis POX-Projekt
Ein strategischer Meilenstein ist die gesicherte Finanzierung für das große Ertis POX-Projekt. Insgesamt 600 Millionen US-Dollar fließen in den Bau. Die Hälfte kommt als Darlehen von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Die andere Hälfte steuert ein Bankensyndikat bei — bestehend aus ING, Société Générale und der Abu Dhabi Commercial Bank (ADCB).
Das Projekt soll nach Fertigstellung jährlich bis zu 300.000 Tonnen goldhaltiges Konzentrat verarbeiten. Die erwartete Produktion: bis zu 500.000 Unzen Gold in Doré-Legierung. Die Gesamtinvestitionskosten liegen bei rund einer Milliarde US-Dollar. Einen Teil will Solidcore aus dem operativen Cashflow stemmen.
Ausblick für 2026
Das Management bekräftigt die Produktionsprognose für das Gesamtjahr. Erwartet werden rund 540.000 Unzen Goldäquivalent. Die Gesamtproduktionskosten (TCC) sollen zwischen 1.350 und 1.550 US-Dollar pro Unze liegen. Die All-in Sustaining Costs (AISC) veranschlagt Solidcore in einer Spanne von 1.850 bis 2.050 US-Dollar.
Für das Ertis POX-Projekt hat der Konzern große Pläne: Es gilt als Schlüsselprojekt für den kasachischen Bergbausektor. Ziel ist es, die inländische Verarbeitungskapazität auszubauen und die Abhängigkeit von externen Verarbeitungspartnern zu verringern. Mit den Anlagen Kyzyl und Varvara bleibt Kasachstan das Kerngebiet des Unternehmens. Solidcore setzt weiter auf vertikale Integration und höhere Effizienz.
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