Sonos: Wie gewonnen, so zerronnen

Der Lautsprecher-Hersteller Sonos hat zum Wochenanfang eine heftige Berg- und Talfahrt hinter sich bringen müssen. Dabei hatte alles so gut angefangen. Während des regulären Handels an der Nasdaq legte das Unternehmen um über 13 % zu. Damit setzte man die erfreuliche Gegenbewegung vom Freitag deutlich fort, nachdem in den 14 Tagen zuvor die Aktie zunehmend unter Abgabedruck geraten war.

Doch aus dieser starken Vorlage konnte das Unternehmen nachbörslich nichts mehr machen. Denn dann präsentierte man den ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang. Und dieser fiel bei den Anlegern durch.

Sonos mit Umsatzschwäche

Für das dritte Quartal des laufenden Fiskaljahres meldete Sonos einen Umsatz von 208,4 Millionen Dollar. Das war nur minimal besser als die 208 Millionen Dollar, die der Markt erwartet hatte. Unterm Strich entsprach dies allerdings sowieso einem Rückgang um 6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besondere Schwierigkeiten offenbarten sich dabei im Bereich der Lautsprecher für Home Theater. Hier ergab sich ein deutlicher Rückschlag um 20 %. Die größte Produktkategorie, kabellose Lautsprecher, schaffte nur ein Plus von ein Prozent auf knapp 94 Millionen Dollar.

Prognose kann nicht überzeugen

Auf der Ertragsseite meldete Sonos einen Verlust je Aktie von 0,45 Dollar. Auch das kam am Markt nicht sonderlich gut an, wenngleich es keine so wichtige Rolle spielte wie die Umsatzentwicklung. Das betraf auch den weiteren Ausblick. Denn Sonos rechnet nun für das gesamte Geschäftsjahr mit einem Umsatz zwischen 1,109-1,114 Milliarden Dollar. Der bisherige Durchschnitt der Analystenschätzungen lag bei 1,112 Milliarden Dollar.

Zurück auf Anfang

Insgesamt hinterließ der Quartalsbericht entsprechend negative Einschätzungen. So brach die Aktie nachbörslich auch deutlich ein und beendete diesen Handel im Minus. Gegenüber dem Schlusskurs des regulären Handels ergab sich hier ein Abschlag von fast 15 %. Damit dürfte letztlich am heutigen Tag das Schlussniveau von letzter Woche wieder erreicht werden. Zu befürchten ist, dass darüber hinaus der Abwärtstrend der letzten zwei Wochen in den nächsten Tagen auch wieder aufgenommen wird.

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