S&P 500: ServiceNow stürzt 17,7% ab
Steigende Energiepreise und schwache Software-Aktien drücken den S&P 500 ins Minus. Tesla und IBM verlieren, während Texas Instruments stark zulegt.

- Ölpreis steigt wegen Nahost-Spannungen
- ServiceNow-Aktie bricht um 18 Prozent ein
- Texas Instruments mit Rekordplus von 19 Prozent
- Tesla plant Milliardeninvestitionen in Robotik
Rekordhoch am Vortag, Katerstimmung am Donnerstag. Der S&P 500 musste am 23. April Gewinne abgeben. Steigende Energiepreise und ein Ausverkauf bei Software-Aktien stoppten den jüngsten Lauf.
Energiepreise belasten die Stimmung
Die Spannungen in der Straße von Hormus treiben die Ölpreise nach oben. Brent-Rohöl verteuerte sich um 3,1 Prozent auf 105,07 US-Dollar. Anleger fürchten nun eine anhaltende Inflation.
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Die Unsicherheit drückte den S&P 500 zeitweise um über ein Prozent ins Minus. Erst gegen Handelsende stabilisierte sich der Index bei 7.108 Punkten. Parallel dazu stiegen die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen auf 4,33 Prozent.
Software-Sektor unter Druck
Besonders Software-Unternehmen belasteten den Markt. Die Aktie von ServiceNow brach um fast 18 Prozent ein. Sorgen um den Wettbewerb bei Künstlicher Intelligenz verschreckten die Investoren.
IBM verlor ebenfalls deutlich an Boden. Das Papier sank um 8,3 Prozent. Das Unternehmen enttäuschte beim Software-Wachstum, obwohl der Gewinn je Aktie die Erwartungen schlug.
Ganz anders präsentierte sich die Halbleiterbranche. Texas Instruments feierte mit einem Plus von 19,4 Prozent den besten Börsentag seit dem Jahr 2000. Ein optimistischer Ausblick befeuerte die Nachfrage nach Chip-Werten.
Hohe Investitionen bei Tesla
Tesla-Aktien gaben um 3,6 Prozent nach. Der Konzern plant massive Ausgaben von über 25 Milliarden US-Dollar. Das Geld fließt vor allem in autonomes Fahren und Robotik.
Trotz der Kursverluste bleibt das fundamentale Bild stabil. Rund 80 Prozent der Unternehmen im S&P 500 übertrafen im ersten Quartal die Gewinnschätzungen. Technisch rückt nun die Marke von 7.000 Punkten in den Fokus.
Die kommenden Tage hängen stark von der Lage im Nahen Osten ab. Weitere Störungen der Lieferketten könnten den Ölpreis weiter antreiben. Am Freitag folgen neue Wirtschaftsdaten zur Widerstandsfähigkeit der US-Konjunktur.
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