SpaceX Aktie: CLSA startet mit Kursziel 250 Dollar

CLSA und TD Cowen bewerten SpaceX positiv; der Starship-Testflug endete nach einem Triebwerksproblem vorzeitig.

Die Kernpunkte:
  • CLSA vergibt 250-Dollar-Kursziel
  • TD Cowen empfiehlt SpaceX zum Kauf
  • Starship setzt 26 Satelliten aus
  • Richter weist Eilantrag von Naturschutzgruppen ab

Am Montag hat das Analysehaus CLSA die Beobachtung von SpaceX aufgenommen und die Papiere mit einer Einstufung auf „Outperform“ versehen. Die Experten setzten das Kursziel bei $250 an. Damit signalisiert das Haus erheblichen Spielraum gegenüber dem aktuellen Bewertungsniveau.

Gestern trat zudem TD Cowen an die Öffentlichkeit. Analyst John Blackledge vergab für den Titel eine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von $200. Als wesentlichen künftigen Wachstumstreiber nannte er dabei das Vermieten von Rechenkapazitäten für künstliche Intelligenz.

Solide Verfassung im Marktumfeld

Im heutigen Handel tendiert der Kurs mit einem leichten Minus von 0,1 % bei 131,66 Euro weitgehend stabil. Damit notiert das Papier 9,9 % über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 119,78 Euro. Die optimistischen Analystenkommentare stützen die Notierung nach den jüngsten Flugtests.

Am Montag hatte SpaceX den 14. Testflug seines Raumschiffs Starship absolviert. Die Rakete erreichte dabei erstmals einen Erdorbit und setzte 26 Starlink V3-Satelliten aus, bevor das Unternehmen die Mission nach einer Triebwerksfehlfunktion vorzeitig beendete. Das Raumfahrzeug wasserte rund drei Stunden nach dem Start im Pazifik, wo es umkippte und in Brand geriet.

Gestern berichtete Reuters, dass sich nach der Stufentrennung vom Booster ein Raptor-Triebwerk abschaltete. Diese vorzeitige Rückkehr nach dem orbitalen Test könnte den Zeitplan der US-Weltraumbehörde NASA für künftige Mondmissionen verkomplizieren, da die Ursache für das Problem am Triebwerk noch nicht abschließend ermittelt wurde.

Transaktionen und juristische Freigabe

Parallel zu den operativen Einsätzen kam es zu Bewegungen im Aktionärskreis. Gwynne Shotwell meldete am 22. September über ein SEC-Formular 144 die Absicht an, 342.170 Aktien des Raumfahrtunternehmens zu veräußern. Zuvor hatte Bloomberg am 16. September berichtet, dass der Investor Valor Equity Partners rund 8,5 % seiner SpaceX-Beteiligung als Sachausschüttung an eigene Fonds-Investoren weitergereicht hat.

An der juristischen Front verbuchte SpaceX ebenfalls Fortschritte. Ein US-Bundesrichter lehnte am 21. September den Eilantrag von Naturschutzgruppen ab. Damit darf ein geplanter Landtausch zwischen der Regierung der Vereinigten Staaten und dem Raumfahrtunternehmen vorerst vollzogen werden, während das Hauptsacheverfahren weiterläuft.

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