SpaceX Aktie: Starship-Flug 14 für September geplant

SpaceX bereitet den ersten orbitalen Starship-Test vor, setzt 27 Starlink-Satelliten aus und plant Investorentermine im September.

Die Kernpunkte:
  • Orbitaler Starship-Test ab 15. September
  • Falcon 9 bringt 27 Satelliten ins All
  • KI-Sparte erhält neue operative Führung
  • Rund 370 Millionen Aktien werden handelbar

SpaceX treibt die Vorbereitungen für den ersten orbitalen Testflug seines Starship-Systems voran. Ein Antrag bei der US-Regulierungsbehörde FCC auf Backup-Funkgeräte für die Bodenschiffe von Flug 14 nennt explizit eine orbitale zweite Stufe, die von Starbase in Texas starten soll.

Der beantragte Betriebszeitraum beginnt am 15. September 2026 und läuft bis zum 15. März 2027. Medienberichten zufolge wird Flug 14 damit als erster orbitaler Starship-Start positioniert.

Der Antrag markiert einen Fortschritt gegenüber früheren Starship-Missionen, die überwiegend suborbitale Flugbahnen verfolgten. Für Anleger ist der Termin am 15. September relevant, weil er den nächsten sichtbaren Meilenstein im Starship-Programm setzt – jenem Projekt, das SpaceX langfristig für Mondlandungen und Mars-Missionen benötigt.

Starlink-Kadenz bleibt hoch

Parallel zur Starship-Entwicklung läuft das operative Kerngeschäft ungebremst weiter. Am Dienstag brachte eine Falcon 9 von der Vandenberg Space Force Base 27 Starlink-V2-Mini-Satelliten in den Orbit. Das Unternehmen bezeichnete den Start als 104. Orbitalmission des Jahres 2026 und als 79. Starlink-Mission im laufenden Jahr.

Die erfolgreiche Aussetzung der Satelliten wurde rund eine Stunde nach dem Abheben bestätigt. Bereits am 23. August hatte SpaceX mit einem weiteren Starlink-Start die 100. Falcon-Rocket-Mission des Jahres erreicht.

Diese hohe Startfrequenz unterstreicht, wie sehr SpaceX sein Geschäftsmodell auf Skalierung ausgerichtet hat. Starlink liefert dabei nicht nur Umsatz, sondern auch die operative Erfahrung, die dem Unternehmen bei komplexeren Missionen wie dem kommenden Starship-Test zugutekommt.

Umbau der KI-Sparte und Termine für Investoren

Abseits der Raumfahrt baut SpaceX derzeit sein Team für KI-Rechenzentren um. Medienberichten zufolge folgte die Restrukturierung auf operative Probleme in Anlagen in Tennessee und Mississippi. Die neue Führung stammt aus den Raketen- und Starlink-Sparten des Unternehmens, während die Expansionspläne für KI-Rechenkapazität weiterlaufen sollen.

Für Investoren rückt zudem ein Termin in den Fokus: SpaceX-Finanzchef Bret Johnsen wird am 10. September um 12:25 Uhr Pacific Time auf der Goldman Sachs Communacopia and Technology Conference sprechen. Eine Liveübertragung sowie eine Aufzeichnung sollen über die Investor-Relations-Seite verfügbar sein.

Nur wenige Tage zuvor, am 9. und 10. September, werden laut einer Analystenmeldung vom 25. August rund 370 Millionen Aktien handelbar. Zum selben Zeitpunkt hatte JPMorgan ein Overweight-Rating mit einem Kursziel von 240 US-Dollar ausgegeben – die Einschätzung liegt inzwischen mehr als eine Woche zurück und sollte nicht als aktuelle Bewertung gelesen werden.

Kursbild bleibt volatil

An der Börse notiert die SpaceX-Aktie aktuell bei 121,52 Euro und damit rund 1,0 Prozent leichter als am Vortag. Auf Sicht von 30 Tagen steht dennoch ein Plus von 22 Prozent zu Buche, während der Titel vom 52-Wochen-Hoch bei 194,46 Euro noch deutlich entfernt bleibt.

Die anhaltend hohe annualisierte Volatilität von 85 Prozent spiegelt die Erwartungsspannung rund um Termine wie den Starship-Flug und die anstehende Aktienfreisetzung wider.

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