SpaceX Aktie: Starship-Start auf 28. September verschoben

SpaceX verlegt den geplanten Starship-Flug auf den 28. September. Erstmals sollen 26 Starlink-V3-Satelliten in den Orbit gelangen.

Die Kernpunkte:
  • Starship-Start auf 28. September verlegt
  • Erster orbitaler Flug weiterhin ausstehend
  • 26 Starlink-V3-Satelliten sollen starten
  • Falcon absolviert 700. Mission

SpaceX hat den Starttermin für den 14. Flug seines Starship-Systems verschoben. Statt am 22. September soll die Rakete nun am 28. September zwischen 12:15 und 13:30 GMT starten, mit einem 75-minütigen Startfenster. Es wäre der erste orbitale Flug des Starship-Systems überhaupt.

Die Mission markiert einen technischen Meilenstein für das Unternehmen: Erstmals sollen 26 Starlink-V3-Satelliten in den Orbit gebracht werden. Jeder dieser Satelliten liefert eine Kapazität von 1 Tbps, in Summe kommt die Mission damit auf 26 Tbps – ein deutlicher Kapazitätssprung für das Starlink-Netzwerk, sollte der Flug gelingen.

Parallel dazu läuft das Falcon-Programm auf hohen Touren

Während sich die Aufmerksamkeit auf Starship richtet, hält SpaceX sein etabliertes Falcon-Geschäft am Laufen. Am Mittwoch startete eine Falcon 9 von Vandenberg aus mit der als geheim eingestuften Nutzlast USSF-259 für die US Space Force, getragen von einer Erststufe, die bereits ihren 13. Flug absolvierte.

Zuvor hatte SpaceX bereits den 700. Falcon-Start überhaupt vollzogen – zusammengerechnet aus 687 Falcon-9- und 13 Falcon-Heavy-Missionen. Diese Mission brachte die letzten drei O3b-mPOWER-Satelliten für den Betreiber SES ins All.

Zusätzlich würdigte eine Zeremonie in Washington, D.C. am Dienstag das Landeteam der Falcon-9-Booster mit dem erstmals verliehenen Neil Armstrong Space Prize. Die Auszeichnung unterstreicht, wie sehr die wiederverwendbaren Booster inzwischen als technologische Referenz in der Branche gelten.

Starlink-Ausbau bleibt operatives Rückgrat

Auch das Starlink-Netzwerk selbst wächst weiter: Anfang September vollzog SpaceX von Vandenberg aus die 80. Starlink-Mission des laufenden Jahres. Eine dritte für die Westküste geplante Starlink-Mission wurde dabei verschoben, da sich das Unternehmen zunehmend auf das Debüt von Starship-Super-Heavy in Florida konzentriert. Das zeigt, wie eng die Ressourcenplanung zwischen dem laufenden Starlink-Ausbau und dem Starship-Programm inzwischen verzahnt ist.

Für Anleger bleibt der 28. September der zentrale Termin: Gelingt der erste orbitale Starship-Flug mit erfolgreicher Aussetzung der 26 Starlink-V3-Satelliten, wäre das ein Beleg dafür, dass SpaceX sein nächstes Kapazitätslevel bei Starlink technisch tatsächlich erreichen kann. Scheitert der Versuch, dürfte das die ambitionierten Ausbaupläne zumindest zeitlich weiter strecken.

Kursreaktion bislang moderat

An der Börse hat sich die jüngste Terminverschiebung bislang nicht in größeren Ausschlägen niedergeschlagen. Das Papier notiert bei 135,72 Euro und liegt damit rund 16 Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 116,77 Euro – ein Hinweis darauf, dass der mittelfristige Aufwärtstrend trotz der Verschiebung intakt bleibt.

Zum 52-Wochen-Hoch von 194,46 Euro, erreicht im Juni, fehlen dem Titel dennoch noch rund 30 Prozent. Die kommenden zwei Wochen bis zum neuen Starttermin dürften zeigen, ob sich diese Lücke schließt.

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