St George Mining Aktie: 6,69 Prozent Minus auf 0,0474 Euro
Trotz Investoren-Werbung für das Araxá-Projekt fällt die Aktie auf ein neues Jahrestief. Eine Ressourcen-Aktualisierung im dritten Quartal 2026 gilt als nächster Kursimpuls.

- Aktie fällt auf neues Jahrestief
- Management wirbt auf Noosa-Konferenz
- Optionen als Beratervergütung ausgegeben
- Ressourcen-Update für Q3 erwartet
Während St George Mining sein Brasilien-Projekt auf einer wichtigen Branchenkonferenz präsentiert, rutscht die Aktie weiter ab. Am Donnerstag verlor das Papier 6,69 Prozent und schloss bei 0,0474 Euro. Der Kurs bewegt sich damit nur noch knapp über dem 52-Wochen-Tief von 0,0457 Euro, das erst diese Woche markiert wurde.
Der Kontrast ist auffällig: Das Management wirbt aktuell intensiv um Investoren-Vertrauen. Der Markt reagiert bislang trotzdem mit Skepsis.
Auftritt bei der Noosa Mining Conference
St George Mining nutzte diese Woche die Noosa Mining Conference 2026, ein zentrales Branchentreffen für Rohstoffunternehmen. Caue Paul Araujo, Director of Corporate Development, präsentierte dort das Araxá Niobium and Rare Earths Project im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Im Zentrum stand die Nachbarschaft zur weltgrößten Niobium-Mine, betrieben vom Branchenriesen CBMM.
Parallel zur Konferenz hielt Executive Chairman John Prineas ein Webinar für Investoren ab. Er sprach von einer „erstklassigen“ Lagerstätte in Araxá, die zuletzt durchgehend hochgradige Mineralisierung ab der Oberfläche gezeigt habe. St George positioniert das Projekt als möglichen Tier-1-Lieferanten für Rohstoffe, die Elektronik- und Batterieindustrie dringend benötigen.
Optionen für Berater, neue Aktien im Umlauf
Zeitgleich mit der Investoren-Offensive veröffentlichte das Unternehmen eine sogenannte Cleansing Notice. Anlass war die Ausgabe von 5 Millionen Optionen (ASX: SGQOC) an Unternehmensberater als Vergütung für erbrachte Dienstleistungen. Zusätzlich bestätigte St George die Ausgabe von 250.000 voll eingezahlten Stammaktien aus der Ausübung bestehender Optionen.
Die Mitteilung bestätigt lediglich die Einhaltung australischer Kapitalmarktregeln. Der Vorteil für das Unternehmen: Es kann Berater weiter mit Optionen statt mit Bargeld bezahlen. Das schont die Kassenreserven für die laufenden Explorationsprogramme in Brasilien.
Ressourcenschätzung im dritten Quartal erwartet
Die Bohrarbeiten in Araxá laufen weiter, aktuell mit Fokus auf die Erweiterung der bekannten Mineralisierungszone. Die jüngsten Bohrergebnisse zu Seltenen Erden und Niobium sollen in eine aktualisierte Mineral Resource Estimate einfließen. Das Update soll im dritten Quartal 2026 vorliegen.
Daneben bereitet St George technische Studien vor, um das Projektrisiko weiter zu senken. Eine Pilotanlagen-Studie zur Niobium-Flotation ist für die kommenden Wochen angesetzt und soll Daten für spätere Machbarkeitsstudien liefern. Das Unternehmen hat zudem technische Berater engagiert, die Engineering und Metallurgie auf dem Weg zu einer möglichen Investitionsentscheidung begleiten sollen.
Charttechnik zeigt überverkauftes Terrain
Der jüngste Kursrutsch reiht sich in eine bereits schwache Phase ein: Auf 30-Tage-Sicht steht ein Minus von 20,20 Prozent zu Buche. Der 14-Tage-RSI liegt bei 31,4 und nähert sich damit der Marke, ab der Titel als überverkauft gelten.
Die für den Sommer angekündigte Ressourcen-Aktualisierung gilt als nächster möglicher Impulsgeber für die Aktie. Bis dahin bleibt die Kluft zwischen der strategischen Story des Unternehmens und der Kursentwicklung an der Börse bestehen.
St George Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue St George Mining-Analyse vom 24. Juli liefert die Antwort:
Die neusten St George Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für St George Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
St George Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




