St George Mining Aktie: 9,6 Millionen Optionen gewandelt
St George Mining erhöht Aktienanzahl durch Optionswandel. Der Kurs fällt um neun Prozent. Parallel läuft die Exploration in Brasilien.

- Millionen neue Aktien durch Optionen
- Kursverlust von neun Prozent
- Exploration von Seltenen Erden
- Hohe Volatilität des Papiers
St George Mining vergrößert seine Aktienbasis. Das Management wandelte Mitte Juni knapp 9,6 Millionen Optionen in neue Papiere um. Anleger reagieren nervös auf die Verwässerung. Am Freitag brach der Kurs um gut neun Prozent auf 0,10 Australische Dollar ein.
Millionen neue Aktien
Der Löwenanteil der neuen Papiere stammt aus sogenannten SGQOC-Optionen. Über 9,5 Millionen Stück flossen aus dieser Quelle ins Grundkapital. Weitere 120.000 Aktien entstanden durch die Ausübung nicht börsennotierter Optionen zu je 0,06 Australischen Dollar.
Die Transaktionen gingen bereits Mitte Juni über die Bühne. St George Mining reichte umgehend eine entsprechende Pflichtmitteilung ein. Die finanziellen Meldepflichten bleiben damit vollständig erfüllt.
Fokus auf Brasilien
Parallel dazu treibt der Explorer sein Araxá-Projekt in Brasilien voran. Dort sucht das Team nach Seltenen Erden und Niob. Aktuell läuft ein umfangreiches Explorationsprogramm in der Region Minas Gerais. Geologen werten die Ergebnisse der Feldarbeit derzeit aus.
Die aktuellen Schritte passen zur Entwicklungsstrategie. St George Mining sicherte sich kürzlich frisches Kapital. Damit finanziert der Vorstand eine Machbarkeitsstudie für Araxá. Das Ziel: eine finale Investitionsentscheidung. Seltene Erden gelten als strategisch wichtige Rohstoffe für die globale Lieferkette.
Bis die Bohrdaten aus Brasilien vorliegen, bleibt das Papier hochspekulativ. Die annualisierte Volatilität der vergangenen 30 Tage liegt bei extremen 82 Prozent. Jeder neue Fortschritt beim Araxá-Projekt dürfte sofortige Kursausschläge nach sich ziehen.
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