St George Mining Aktie: Worley leitet Machbarkeitsstudien
St George Mining treibt sein Araxá-Projekt mit neuen Bohrerfolgen und 60 Mio. AUD Kapital voran. Der Kurs legte zuletzt deutlich zu.

- Mächtigste Bohrerfolge am Araxá-Projekt
- 60 Millionen AUD Kapitalzufluss
- Hancock Prospecting als Großaktionär
- Pilotanlage startet im August
St George Mining setzt in Brasilien alles auf eine Karte. Mit massiven Bohrerfolgen und prominenter Unterstützung aus der Bergbaubranche soll das Araxá-Projekt für Seltene Erden und Niob schneller in Produktion gehen. Die Weichenstellungen der kommenden Monate dürften die Bewertung des Unternehmens nachhaltig beeinflussen.
Die jüngsten Daten vom firmeneigenen Projekt im Bundesstaat Minas Gerais untermauern den Optimismus. Eine kontinuierliche Mineralisierung über fast 200 Meter Tiefe markiert die bisher mächtigste Zone am Standort. Viele Bohrungen stießen bereits direkt an der Oberfläche auf hochgradiges Material. Das System bleibt zudem in der Tiefe weiterhin offen.
Parallel dazu stärkt eine kräftige Kapitalspritze die Bilanz. Über eine Platzierung flossen 60 Millionen Australische Dollar in die Kassen. Der Bergbaugigant Hancock Prospecting steuerte allein 20 Millionen Dollar bei. Die Firmengruppe festigte damit ihre Position als wichtiger Ankeraktionär.
In der letzten Woche legte der Kurs um 8,60 Prozent zu. Am Freitag schloss das Papier bei 0,06 Euro. Damit notiert die Aktie weiterhin deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 0,10 Euro.
Strategische Allianz mit Worley
Um das technische Risiko zu minimieren, setzt das Management auf externe Expertise. Der Dienstleister Worley übernimmt ab sofort die Leitung der Machbarkeitsstudien. Das Ziel ist eine finale Investitionsentscheidung innerhalb der nächsten 18 Monate.
Indes soll bereits im kommenden Monat der Betrieb einer ersten Pilotanlage zur Niob-Flotation starten. Eine deutlich größere Testanlage folgt planmäßig bis zum Jahresende. Diese Schritte gelten als Voraussetzung für die spätere Finanzierung der Großanlage.
Der Zeitplan für das restliche Jahr bleibt eng getaktet. Für das dritte Quartal 2026 plant das Management eine neue Ressourcenschätzung. Im Anschluss folgen die Ergebnisse der Pilotanlage sowie weitere Bohrdaten aus dem Bereich Ost-Araxá.
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