Stada: Quartalszahlen überzeugen nicht

Der Pharmakonzern Stada konnte mit den präsentierten Zahlen zum dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen. Neben einem geringeren operativen Ergebnis verzeichnete das Unternehmen auch noch einen deutlichen Gewinneinbruch.

© Stada
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Stada zeigte sich im Berichtszeitraum vor allem belastet durch ungünstige Wechselkurse in Großbritannien und Russland. Während das Geschäft mit Generikaprodukten weiterhin ein starkes Wachstum verzeichnete, ging das Geschäft mit Markenprodukten zurück. Dazu kamen Wertberichtigungen aufgrund einer Umstellung der Berichtsstruktur im Konzern, was zu Belastungen vor Steuern von 22 Mio. Euro führte.

Stada mit starkem Gewinneinbruch

Schlussendlich lag das EBITDA mit gut 98 Mio. Euro um 6% unter dem des Vorjahreszeitraumes. Analysten erwarteten hier im Vorfeld 103 Mio. Euro. Der Gewinn des Unternehmens fiel um satte 50% auf rund 18 Mio. Euro. Der Umsatz erreichte 507 Mio. Euro.

Bezogen auf die ersten neun Monates des Geschäftsjahres erreichte der Pharmakonzern jedoch immerhin noch ein Wachstum von 11% mit 100 Mio. Euro. Zugleich wurde der Vorstand hinsichtlich der Erwartungen für das Gesamtjahr konkreter.

Prognose präzisiert

Aktuell erwartet Stada hier einen bereinigten Konzerngewinn von mindestens 180 Mio. Euro. Im Vorjahr lag man bei 166 Mio. Euro.

Aktie verliert

Die Aktie des Unternehmens verzeichnete im bisherigen Tagesverlauf deutliche Verluste von fast 4% und ist damit um einiges von alten Höchstständen entfernt. Um an diese wieder anknüpfen zu können, muss im letzten Quartal noch einiges aufgeholt werden.

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