Stada will mehr Dividende zahlen

Der Arzneimittelhersteller Stada bestätigte heute die bereits vorläufig bekannt gegebenen Geschäftszahlen für das vergangene Jahr. Danach konnte der ausgewiesene Konzerngewinn um 71% auf 110,4 Mio. Euro gesteigert werden.

© Stada
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Grund genug für den Vorstand, um auf der Hauptversammlung am 09. Juni über die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,70 Euro je Aktie abstimmen zu lassen. Unter Zugrundelegung des aktuellen Kurses entspräche dies einer Rendite von 2,01%. Im vorangegangenen Jahr lag die Dividende bei 0,66 Euro je Aktie.

Blick auf das letzte Jahr

Generell zeigte sich Stada vom Geschäftsverlauf im letzten Jahr zufrieden, zumal die Rahmenbedingungen alles andere als leicht waren. Der Konzernumsatz stieg um 3% auf 2,11 Mrd. Euro.

Beim bereinigten EBITDA ging es um 10% auf 389,4 Mio. Euro abwärts. Das Ergebnis je Aktie stieg um 67% auf 1,79 Euro. Der Free Cashflow konnte von zuvor -38,2 Mio. Euro auf 133,5 Mio. Euro stark verbessert werden.

Stada erwartet leichte Verbesserung

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Stada ein leichtes Wachstum beim bereinigten Konzernumsatz, dem bereinigten EBITDA und dem bereinigten Konzerngewinn.

160323 Stada

Die Aktie konnte sich bis jetzt deutlich von dem Tief Anfang Februar erholen und kratzt derzeit an der Marke bei 35 Euro. Würde es gelingen, diesen Widerstand zu durchbrechen, hätten die Papiere wieder etwas Luft nach oben.

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