Standard Lithium Aktie: Positiver Geschäftsausblick!
Standard Lithium erhält über eine Milliarde Dollar Finanzierungszusagen für sein Lithium-Projekt in Arkansas und rückt damit näher an die finale Investitionsentscheidung.

- Finanzierung deckt Großteil der 1,45 Mrd. Dollar Projektkosten
- Jährliche Produktion von 22.500 Tonnen Lithiumkarbonat geplant
- US-Energieministerium gewährt 225 Millionen Dollar Zuschuss
- Produktionsstart für das Jahr 2028 vorgesehen
Standard Lithium hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Das Joint Venture mit dem norwegischen Energiekonzern Equinor hat für sein Lithium-Projekt in Arkansas über 1 Milliarde US-Dollar an Finanzierungszusagen internationaler Banken und staatlicher Kreditagenturen erhalten. Die Summe deckt einen Großteil der veranschlagten Gesamtkosten von 1,45 Milliarden Dollar – und zeigt, dass institutionelle Geldgeber die erste kommerzielle Direct-Lithium-Extraction-Anlage der USA für finanzierbar halten.
Finanzierung nimmt Gestalt an
Das South West Arkansas Project rückt damit näher an die finale Investitionsentscheidung. Zu den potenziellen Geldgebern zählen Export Finance Norway, die Korea Trade Insurance Corporation und Japans Nippon Export and Investment Insurance. Die Verhandlungen mit den Banken und staatlichen Kreditgebern laufen auf Hochtouren.
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Parallel dazu hat Standard Lithium bereits im Oktober 2025 eine Kapitalerhöhung über 130 Millionen Dollar abgeschlossen, begleitet von Morgan Stanley und Evercore ISI. Per Ende des dritten Quartals verfügte das Unternehmen über 33,8 Millionen Dollar Cash und ein Working Capital von 30,6 Millionen Dollar – ohne Schulden. Die Quartalsverluste von 6,12 Millionen Dollar sind typisch für ein Unternehmen in der Entwicklungsphase vor Produktionsstart.
Projekt-Ökonomie überzeugt Geldgeber
Die Ende 2025 vorgelegte Machbarkeitsstudie rechnet mit einer jährlichen Produktion von 22.500 Tonnen batteriefähigem Lithiumkarbonat. Bei einem angenommenen Preis von 22.400 Dollar pro Tonne ergibt sich ein unverschuldeter Kapitalwert vor Steuern von 1,7 Milliarden Dollar und eine interne Rendite von 20,2 Prozent. Die durchschnittlichen Cash-Betriebskosten liegen bei 4.516 Dollar pro Tonne, die Gesamtproduktionskosten bei 5.924 Dollar.
Die Smackover-Formation in Arkansas bietet nachgewiesene Ressourcen von 1,177 Millionen Tonnen Lithiumkarbonat-Äquivalent, davon 447.000 Tonnen in gesicherten Reserven. Die Sole-Konzentrationen erreichen 442 bis 549 Milligramm Lithium pro Liter. Ergänzt wird dies durch das Franklin-Projekt in Osttexas mit 2,2 Millionen Tonnen an abgeleiteten Ressourcen und Spitzenwerten von 668 mg/L – den höchsten Lithium-in-Sole-Gehalten Nordamerikas.
Politischer Rückenwind aus Washington
Standard Lithium profitiert von staatlicher Unterstützung: Das US-Energieministerium hat dem Unternehmen einen Zuschuss von 225 Millionen Dollar zugesagt. Zudem hat der Permitting Council unter Trump das Projekt auf eine Fast-Track-Liste gesetzt, was Genehmigungsverfahren beschleunigen könnte. Die Arkansas Oil and Gas Commission hat bereits mehrere Genehmigungen erteilt, darunter die Einrichtung der Reynolds Brine Unit und einen Lizenzgebührensatz von 2,5 Prozent.
Die eingesetzte Technologie stammt von Koch Technology Solutions. Das Lithium Selective Sorption-Verfahren hat in über 12.000 Betriebszyklen in der Demonstrationsanlage eine Lithium-Rückgewinnung von über 95 Prozent bewiesen.
Analysten bleiben optimistisch
Die Leerverkaufsquote stieg im Dezember um 28,7 Prozent auf etwa 5,9 Millionen Aktien, was rund 2,5 Prozent des Streubesitzes entspricht. Analysten bewerten die Aktie im Schnitt mit „Kaufen“ und sehen ein durchschnittliches Kursziel von 5,25 Dollar. Canaccord Genuity gibt mit 7,50 Dollar das höchste Ziel aus. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 1,09 Milliarden Dollar. Der Produktionsstart ist für 2028 geplant – bis dahin dürften die Verluste anhalten.
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