Standard Lithium Aktie: Trendwende

Die Short-Positionen bei Standard Lithium sinken deutlich, während die Finanzierung für das milliardenschwere Arkansas-Projekt konkrete Formen annimmt. Die finale Investitionsentscheidung steht bevor.

Die Kernpunkte:
  • Leerverkäufer reduzieren Positionen zwei Monate in Folge
  • Über eine Milliarde Dollar Projektfinanzierung in Aussicht
  • US-Energieministerium sichert 225 Millionen Förderung zu
  • Erste kommerzielle DLE-Anlage der USA geplant

Die Leerverkäufer ziehen sich zurück – und das deutlich. Während die Short-Positionen bei Standard Lithium im Februar um ein Fünftel sanken, rückt das Flaggschiff-Projekt des kanadischen Lithium-Entwicklers der finalen Investitionsentscheidung näher. Über eine Milliarde Dollar an Projektfinanzierung stehen bereits in Aussicht.

Leerverkäufer reduzieren Wetten gegen die Aktie

Die Short-Interest-Quote bei Standard Lithium ging im Februar spürbar zurück. Per 13. Februar waren noch 5,87 Millionen Aktien leerverkauft – ein Rückgang von 20,1 Prozent gegenüber Ende Januar. Damit sind aktuell 2,4 Prozent der ausstehenden Aktien short positioniert.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Standard Lithium?

Bemerkenswert: Es ist bereits der zweite Monat in Folge mit deutlichem Rückgang. Schon im Januar war die Short-Interest um 19,2 Prozent gefallen. Die nachlassende Skepsis der Bären könnte ein Signal dafür sein, dass sich die Wahrnehmung des Unternehmens am Markt wandelt.

Milliarden-Finanzierung für Arkansas-Projekt nimmt Form an

Der Haupttreiber hinter dem wachsenden Anlegerinteresse ist das South West Arkansas Project (SWA) – ein Joint Venture mit dem norwegischen Energiekonzern Equinor. Drei große Export-Kreditagenturen, darunter die US Export-Import Bank und Export Finance Norway, haben Finanzierungsinteresse über eine Milliarde Dollar für die erste Projektphase bekundet.

Insgesamt werden rund 1,45 Milliarden Dollar Investitionskapital benötigt, um das Projekt zu realisieren. Die Machbarkeitsstudie prognostiziert eine jährliche Produktionskapazität von 22.500 Tonnen batteriefähigem Lithiumkarbonat über eine Laufzeit von 20 Jahren. Der unverschuldete Kapitalwert vor Steuern liegt bei 1,7 Milliarden Dollar – bei einem unterstellten Lithiumpreis von 22.400 Dollar pro Tonne.

Zusätzlichen Rückenwind liefert eine Förderung des US-Energieministeriums in Höhe von 225 Millionen Dollar, die im Januar 2025 zugesagt wurde.

Erste kommerzielle Direktextraktion in den USA

Das SWA-Projekt wäre die erste kommerzielle Direct Lithium Extraction (DLE)-Anlage in den Vereinigten Staaten und die erste Lithiumproduktion aus der Smackover-Formation. Der Baustart ist für 2026 vorgesehen, die erste Produktion soll 2028 anlaufen – sofern die finale Investitionsentscheidung wie geplant erfolgt.

Die bisherigen Finanzierungszusagen sind noch unverbindlich und stehen unter dem Vorbehalt üblicher Due-Diligence-Prüfungen. Doch die Größenordnung und die Beteiligung staatlicher Institutionen zeigen: Das Projekt wird ernst genommen.

Standard Lithium steht vor entscheidenden Monaten. Die finale Finanzierungsrunde, der Abschluss von Abnahmeverträgen und die Investitionsentscheidung dürften 2026 fallen. Bei einem sich erholenden Lithiummarkt – die Preise legten 2025 um 56 Prozent zu – könnte das Timing kaum besser sein.

Standard Lithium-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Standard Lithium-Analyse vom 7. März liefert die Antwort:

Die neusten Standard Lithium-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Standard Lithium-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 7. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Standard Lithium: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Standard Lithium