Standard Lithium bietet interessante Charttechnik

Der kanadische Lithium-Explorer Standard Lithium hat interessante Wochen hinter sich. Den Ausgangspunkt lieferte die Information, dass im geplanten Abbaugebiet im amerikanischen Bundesstaat Arkansas der Lithiumgehalt der dortigen Sole höher sein könnte als bislang erwartet.

Aktuell gehen die Prognosen davon aus, dass die Konzentration von Lithium in der entsprechenden Sole-Flüssigkeit zwischen 347 und 461 mg je Liter liegen.

Standard Lithium baut Fabrik auf

Standard Lithium selbst ist derzeit dabei, eine Verarbeitungsstätte für höhere Kapazitäten aufzubauen in der Hoffnung, hier zügig auch signifikante Produktionsmengen abliefern zu können. Das Arkansas-Gebiet mit seiner geologischen sogenannten Smackover-Formation gilt in der Lithium-Branche als eines der aussichtsreichsten potentiellen Fördergebiete. Allerdings:

Branche noch negativ gefärbt

Standard Lithium kann diese Perspektiven längst noch nicht an der Börse wieder in Kursgewinne umsetzen. Was natürlich insgesamt mit der derzeitigen Lage in der Branche zu tun hat. Denn zum Jahresanfang sorgte eine viel beachtete Branchenstudie von Morgan Stanley dafür, dass Kurse von Lithium-Aktien auf breiter Front einbrachen. Die Analysten hatten ein ziemlich negatives Bild zu den zukünftigen Preistendenzen gezeichnet.

Neuer Ausbruchsversuch?

Dennoch: Zumindest aktuell kann Standard Lithium etwas für seine Charttechnik tun. Mit den jüngsten Nachrichten im Gepäck erreichte die Aktie einen zügigen Durchbruch nach oben durch die 50- und 100-Tage Linie. Da nichts weiter nachkam, setzten erneut Gewinnmitnahmen bei dem Pennystock ein. Diese stoppten aber bislang an der 50-Tage-Linie. Sollte sich dies bestätigen lassen, dürften wohl hier einige Mutige erneut zugreifen

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