Star Copper Aktie: S-076 zeigt sichtbares Kupfer
Bohrungen zeigen sichtbare Kupfermineralisierung; Gehalte bleiben bis zu den Laboranalysen unbestätigt.

- Vier Bohrungen über rund 2.200 Meter
- Kupferanzeichen in S-076 und S-079
- 3D-IP/MT-Messung über 37,6 Linienkilometer abgeschlossen
- Bohrgenehmigung für Copperline beantragt
Star Copper meldete gestern Neuigkeiten von seinem Explorationsprojekt Star Main. Im Rahmen des Programms für das Jahr 2026 trieb das Unternehmen die Arbeiten auf der westlichen Erweiterung voran. Insgesamt umfasst diese Phase vier Bohrungen, die auf eine Gesamtlänge von rund 2.200 Metern ausgelegt sind.
Sichtbare Mineralisierung bei westlicher Erweiterung
Ein Schwerpunkt der Aktivitäten lag auf dem Bohrloch S-076, das bis zu einer Tiefe von 525 Metern niedergebracht wurde. Dabei stießen die Geologen über einen zusammenhängenden Abschnitt von circa 60 Metern auf eine visuelle Kupfermineralisierung. Das Unternehmen wies darauf hin, dass sowohl der genaue Metallgehalt als auch die Kontinuität dieser Zone bis zum Vorliegen der Laboranalysen unbestätigt bleiben.
Auch in der Bohrung S-079 zeigte sich sichtbares Kupfer im Bohrkern, wobei die Arbeiten an diesem Loch zum Berichtszeitpunkt noch andauerten. Optische Begutachtungen vor Ort liefern dem Geologenteam zwar erste Anhaltspunkte über das Vorhandensein von Sulfidmineralen, ersetzen jedoch keine zertifizierten Laborergebnisse. Für eine fundierte geologische Einschätzung sind verlässliche Laborbestimmungen zwingend erforderlich.
Geophysikalische Messungen und Copperline-Areal
Parallel zu den Bohrungen schloss Star Copper eine geophysikalische Vermessung auf dem Projekt ab. Das 3D-IP/MT-Programm wurde über eine Strecke von 37,6 Linienkilometern durchgeführt. Die Auswertung und Interpretation dieser Daten ist derzeit im Gange, um tiefere geologische Strukturen und mögliche Fortsetzungen des mineralisierten Systems im Untergrund besser zu erfassen.
Zusätzliches Explorationspotenzial besitzt Star Copper auf dem Copperline-Projekt in British Columbia. Dort erbrachten Feldbegehungen Hinweise auf sichtbares Kupfer am Beaman Adit sowie Malachit-Lesesteine an der Oberfläche. Historische Bohrungen auf Copperline wie das Bohrloch DR-9 lieferten seinerzeit Abschnitte von 25 Metern mit 2,54 Prozent Kupfer sowie 50,4 Gramm Silber je Tonne.
Eine historische, bislang nicht unabhängig verifizierte Ressourcenschätzung für dieses Areal geht von rund 900.000 Tonnen Erz mit zwei Prozent Kupfer und 48 Gramm Silber je Tonne aus. Laborergebnisse von jüngeren Bodenproben auf dem Areal standen zuletzt noch aus, weshalb das Management dort bereits eine behördliche Bohrgenehmigung beantragt hat.
Marktreaktion und ausstehende Laboranalysen
An der Börse sorgten die Explorationsnachrichten für leichte Kursgewinne. Die Aktie von Star Copper schloss gestern bei 0,5020 Euro, was einem Zuwachs von 2,5 Prozent entspricht. Damit bewegt sich die Notierung aktuell 4,0 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt.
Mit den anstehenden Laborergebnissen aus den Bohrungen S-076 und S-079 steht dem Unternehmen die nächste Bewährungsprobe bevor. Marktteilnehmer richten ihr Augenmerk darauf, ob die chemischen Analysen die im Bohrkern sichtbaren Kupferspuren mit wirtschaftlich tragfähigen Gehalten untermauern können.
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