Starbucks Aktie: Dividenden-Deadline heute

Die Starbucks-Aktie wird ab morgen ex-Dividende gehandelt. Parallel treibt CEO Niccol die Markenstrategie voran, während Analysten das Kursziel erhöhen.

Die Kernpunkte:
  • Heute letzter Tag für kommende Quartalsdividende
  • Wolfe Research hebt Kursziel auf 112 USD an
  • Umsatzwachstum von 6 % im ersten Quartal
  • Strategischer Umbau mit Fokus auf Markenkern

Wer sich die kommende Quartalsausschüttung von Starbucks sichern möchte, muss heute handeln. Die Aktie wird morgen, am Freitag, ex-Dividende gehandelt. Das bedeutet: Nur Anleger, die den Titel zum heutigen Handelsschluss im Depot führen, sind für die anstehende Bar-Auszahlung berechtigt. Während die Dividende für kurzfristige Stabilität sorgt, treibt CEO Brian Niccol parallel den strategischen Umbau des Konzerns voran.

  • Dividende: 0,62 USD pro Aktie
  • Ex-Tag: 13. Februar 2026
  • Zahltag: 27. Februar 2026
  • Q1-Umsatz: 9,9 Mrd. USD (+6 %)
  • Kursziel: Wolfe Research hebt auf 112 USD (Outperform)

Ausschüttung und finanzielle Basis

Die festgelegte Dividende von 0,62 USD pro Aktie soll am 27. Februar ausgezahlt werden. Trotz dieser verlässlichen Quartalszahlung diskutieren Marktbeobachter über die langfristige Dynamik des Dividendenwachstums. Kritische Stimmen verweisen auf die aktuelle Ausschüttungsquote, die künftige Steigerungsraten begrenzen könnte, falls die Profitabilität nicht mit dem Umsatzwachstum Schritt hält. Dennoch bleibt die aktuelle Ausschüttung für einkommensorientierte Investoren ein zentrales Argument für das Papier.

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Strategiewechsel unter Brian Niccol

Operativ konzentriert sich der Konzern auf die „Back to Starbucks“-Strategie. CEO Brian Niccol setzt auf eine Rückbesinnung zu den Kernwerten der Marke, ergänzt durch gezieltes Marketing wie die jüngste Kooperation mit der Modebranche während der New York Fashion Week. Diese Maßnahmen sollen die kulturelle Relevanz der Marke bei jüngeren Zielgruppen erhöhen.

Flankiert wird dieser Vorstoß durch operative Anpassungen in den USA, wo erst Anfang dieser Woche eine umfassende Überarbeitung der Speisekarte begann. Finanziell lieferte das erste Geschäftsquartal eine solide Basis: Der Umsatz stieg um 6 % auf 9,9 Milliarden USD. Besonders der chinesische Markt zeigte mit einem Plus von 7 % bei den vergleichbaren Filialumsätzen eine positive Tendenz. Um dem Margendruck zu begegnen, plant das Management zudem, bis Herbst 2026 über 1.000 Filialen zu modernisieren und die Serviceeffizienz zu steigern.

Analysten heben den Daumen

Die Fortschritte im Umbau führen zu ersten positiven Reaktionen an der Wall Street. Wolfe Research hat das Kursziel jüngst auf 112 USD angehoben und die Aktie mit „Outperform“ eingestuft. Damit liegt das Institut über dem Marktdurchschnitt, der sich derzeit zwischen 101 und 104 USD bewegt. Kann die neue Führung das Vertrauen der Skeptiker durch die angekündigten Effizienzsteigerungen dauerhaft zurückgewinnen? Die Analysten beobachten nun genau, ob die Filial-Upgrades die erhoffte Wirkung auf die Betriebsmarge zeigen.

Der Fokus der Anleger richtet sich in den kommenden Monaten auf die Umsetzung der Filialmodernisierungen. Entscheidend wird sein, ob die Wachstumszahlen in China stabil bleiben und die Kosten für den Konzernumbau das Nettoergebnis nicht übermäßig belasten. Aktionäre erhalten die aktuelle Dividende Ende des Monats.

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