Starbucks und Alibaba mit Visionen

Starbucks möchte sein Geschäft in China ankurbeln. Dies wollen die Amerikaner mit Hilfe des  E-Commerce-Händlers Alibaba auf die Beine stellen.

Starbucks für zu Hause

Es gab schon über längere Zeit Gerüchte, dass Starbucks mit dem chinesischen Lieferdienst Ele.me eine Kooperation eingehen will. Das hat sich nun bestätigt. Der Essenslieferdienst will in Zukunft die Produkte von Starbucks, wie Kaffee, Frappuccino oder Kuchen, so ausliefern, dass sie dieselbe Qualität haben wie im Shop vor Ort. Denn damit macht man sich die immer höhere Digitalisierung und Gemütlichkeit der Gesellschaft zunutze.

Mit Ele.mes Mutter, Alibaba, will Starbucks noch weitere Visionen in die Tat umsetzen: Den modernen Einzelhandel. Starbucks-Chef Kevin Johnson äußerte sich gegenüber CNBC, dass ein Weltklasse Tech-Unternehmen kombiniert mit einem Weltklasse Einzelhändler wie Raketentreibstoff für das digitale Schwungrad in China sei.

500 Millionen potenzielle Kunden

Hierbei wird ein wichtiger Bestandteil die Integration des Online-Shops in die Alibaba-Anwendungen sein. “Kunden, die Alipay oder Taobao oder Tmall oder Hema nutzen, haben einen integrierten Starbucks-Shop, ähnlich der Starbucks-eigenen App, der in ihrer Nutzererfahrung eingelassen ist”, erklärte Johnson. Denn hierdurch erhält Starbucks den Zugang zu über 500 Millionen aktiven Nutzern.

Angst vor einem Handelskonflikt zwischen USA und China hat der Chef  nicht. “Wir werden einfach darauf fokussiert bleiben, was wir tun und was wir gut können. Wir werden das Spiel lange spielen, und lassen den ganzen politischen Kram sich selbst regeln.”

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