Steico: Bauen im Einklang mit der Natur

Steico hat sich dem Bauen nach ökologischen Grundsätzen verschrieben. Durch Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen konnte sich der Konzern als Systemanbieter für den ökologischen Hausbau am Markt positionieren.

 

© STEICO SE
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Anwendung finden die Produkte von Steico sowohl im Bereich von Neubauten als auch bei Sanierungen von Gebäuden.

 

Steico mit Rekordumsatz im 2. Quartal

Im 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte Steico mit 47,7 Mio. Euro Umsatz das stärkste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielen. Besonders der Bereich Stegträger trug mit einem Umsatzplus von 28,1% zu diesem sehr guten Ergebnis bei.

Einziger Nachteil ist es hier bisher, dass für diese Stegträger teures Furnierschichtholz zugekauft werden muss. Daher entwickelten sich die Ergebnisse nicht in gleichem Umfang wie der Umsatz.

Daher lag sowohl das EBITDA mit 6,7 Mio. Euro als auch das EBIT mit 3,7 Mio. Euro leicht unter den Werten des Vorjahres mit 7,0 Mio Euro bzw. 3,9 Mio. Euro. Hier verspricht sich Steico jedoch ab Herbst dieses Jahres eine nachhaltige Verbesserung durch die Aufnahme des Regelbetriebes einer eigenen Produktionsanlage für Furnierschichtholz.

 

Halbjahr mit leichtem Ergebnisrückgang

Bezogen auf das 1. Halbjahr lag der Umsatz nach 87,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum bei 92,5 Mio. Euro. Die Gesamtleistung steigerte sich von 86,1 Mio. Euro auf 91,3 Mio. Euro.

Das EBITDA lag nach den ersten sechs Monaten mit 11,5 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert mit 12,0 Mio. Euro. Entsprechend verringerte sich auch die EBITDA-Marge von 13,8% auf 12,6%.

Leicht rückläufig zeigte sich das EBIT mit 5,4 Mio. Euro nach 5,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die entsprechende Marge sank von 6,8% auf 5,9%. Der Periodenüberschuss wurde von 3,2 Mio. Euro im 1. Halbjahr des Vorjahres auf 3,8 Mio. Euro gesteigert. Die Eigenkapitalquote sank von 55,1% auf 46,7%.

 

Positiver Jahresausblick

Generell betrachtete der Vorstand von Steico das Ergebnis als positiv. Der Markt für Holzfaser-Dämmstoffe verzeichnete einen hohen Wettbewerbsdruck, gleichwohl wirkte sich die Position des Unternehmens als Systemanbieter hier positiv aus und sorgte für weiteres Wachstum.

Im 1. Halbjahr des Vorjahres wurden Rekordwerte erzielt, die im letzten Halbjahr nicht ganz erreicht werden konnten. Dennoch lagen die Margen weiterhin im langjährigen Mittel. Für den Rest des Geschäftsjahres erwartet Steico eine weiterhin positive Entwicklung, besonders im Vergleich zum schwachen 2. Halbjahr des Vorjahres.

Das Umsatzwachstum wird im oberen einstelligen Prozentbereich erwartet. EBITDA und EBIT sollen um 2 bis 5% im Vergleich zum Vorjahr steigen.

 

Hält die Aktie ihr Niveau?

Die Aktie von Steico konnte erst in der letzten Woche ein neues Jahreshoch bei 7,60 Euro markieren. Dieses Niveau wurde allerdings nicht lange gehalten und die anschließende Korrektur brachte die Aktie entsprechend wieder nach unten.

150804 Steico

Wobei der Begriff „unten“ relativiert werden muss. Denn insgesamt befindet sich der Wert immer noch auf einem sehr guten Niveau oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 6,80 Euro. Würde diese nach unten durchbrochen werden, könnte es um einiges abwärts gehen. Aufgrund der Zahlen sehen wir hierfür jedoch vorerst keinen Anlass. Investierte Anleger sollten Ihr Engagement jedoch nach unten hin absichern.

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