STMicroelectronics Aktie: 2 Milliarden Dollar Rechenzentren 2027

STMicroelectronics hebt Prognose für Rechenzentren auf eine Milliarde Dollar an. Analysten reagieren mit Kurszielerhöhung, während die Aktie neue Höhen erreicht.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzziel für Rechenzentren verdoppelt
  • Mizuho erhöht Kursziel auf 84 Dollar
  • Aktie mit 194 Prozent Plus seit Januar
  • Dominanz bei SpaceX-Starlink-Chips

STMicroelectronics schraubt seine Erwartungen für das Rechenzentrumsgeschäft massiv nach oben. Der Halbleiterkonzern profitiert enorm vom anhaltenden Boom bei Künstlicher Intelligenz. Das treibt den Aktienkurs auf immer neue Höhen.

Das Management verdoppelt das Umsatzziel für Rechenzentren im Jahr 2026. Statt bisher gut 500 Millionen US-Dollar peilt STMicroelectronics nun eine Milliarde Dollar an.

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Bereits im Folgejahr soll sich dieser Wert auf zwei Milliarden Dollar verdoppeln. Treiber dieser Entwicklung ist der steigende Bedarf an KI-Servern. Analysten sehen den Konzern hier als klaren Profiteur.

Die Investmentbank Mizuho reagiert prompt. Die Experten belassen die Einstufung auf „Outperform“. Sie heben das Kursziel von 68 auf 84 US-Dollar an.

An der Börse wird diese Entwicklung gefeiert. Die Aktie schloss gestern bei 68,91 Euro. Damit notiert das Papier nur hauchdünn unter seinem Jahreshoch.

Seit Januar steht ein massives Kursplus von 194 Prozent auf der Anzeigetafel. Ein RSI-Wert von 83 signalisiert mittlerweile eine stark überkaufte Situation. Kurz gesagt: ein Risiko.

Dominanz im Weltraum

Abseits der Rechenzentren glänzt der Konzern im Markt für erdnahe Satelliten. STMicroelectronics kontrolliert hier rund 90 Prozent des Marktes. Das Unternehmen liefert entscheidende Antennenchips für das Starlink-Projekt von SpaceX.

Die Luft- und Raumfahrtsparte soll in den kommenden drei Jahren über drei Milliarden Dollar umsetzen. Allein das Satellitengeschäft wächst rasant. Die Erlöse in diesem Segment haben sich seit 2021 mehr als verdreifacht.

Neue Chips und starkes China-Geschäft

Auch das Industriegeschäft liefert starke Impulse. In China verzeichnet der Konzern ein Umsatzplus von 30 Prozent. Besonders die Fabrikautomatisierung treibt diese Entwicklung an.

Passend dazu baut das Unternehmen sein Produktportfolio aus. Eine neue Mikrocontroller-Serie zielt auf sichere Industrieanwendungen ab. Ab Juli startet der Verkauf eines neuen intelligenten Vibrationssensors. Dieses Bauteil richtet sich gezielt an die industrielle Überwachung.

Langfristige Ziele untermauert

Die langfristigen Ambitionen bleiben groß. Bis 2030 will STMicroelectronics einen Gesamtumsatz von 20 Milliarden Dollar erreichen. Im ersten Quartal erwirtschaftete der Konzern bereits 3,1 Milliarden Dollar.

Aktionäre profitieren direkt von dieser operativen Stärke. Das Unternehmen zahlt weiterhin eine Quartalsdividende und kauft eigene Aktien zurück. Der nächste Ex-Dividenden-Tag folgt im Juni.

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