Storebrand: 300 bis 1.000 Millionen Tier-1-Bond
Storebrand plant Hybridanleihe über bis zu einer Milliarde Kronen und treibt Aktienrückkäufe voran. Der Kurs nähert sich dem Jahreshoch.

- Hybridanleihe von bis zu einer Milliarde Kronen
- Rückkauf von 3,48 Millionen eigenen Aktien
- Kurs legt seit Jahresbeginn um 11,6 Prozent zu
- Fusion mit Knif Trygghet schreitet voran
Storebrand ASA nutzt das Marktumfeld für eine gezielte Steuerung seiner Kapitalbasis. Während die Versicherungstochter eine neue Hybridanleihe vorbereitet, kauft der Konzern in hohem Tempo eigene Aktien zurück. Das Papier notiert mit 16,27 Euro aktuell nur hauchdünn unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Neue Hybridanleihe in Planung
Die Tochtergesellschaft Storebrand Livsforsikring AS prüft derzeit die Ausgabe einer nachrangigen Anleihe im Restricted Tier 1-Format. Das geplante Volumen liegt zwischen 300 Millionen und einer Milliarde in norwegischen oder schwedischen Kronen. Drei Banken begleiten den Prozess.
Das Papier ist unbefristet konzipiert. Es bietet dem Emittenten jedoch nach sieben Jahren eine erste Kündigungsoption. S&P vergibt für die Anleihe voraussichtlich ein „BBB“-Rating. Damit liegt die Einstufung unter dem „A“-Rating der Tochtergesellschaft, was der nachrangigen Struktur des Wertpapiers entspricht.
Rückkaufprogramm erreicht Meilenstein
Parallel zur Refinanzierung setzt der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm konsequent um. Bis Ende April erwarb Storebrand rund 3,48 Millionen eigene Anteile. Der Gesamtaufwand belief sich hierfür auf etwa 605 Millionen norwegische Kronen.
Damit hält das Unternehmen nun 3,44 Prozent der eigenen Aktien. Seit Jahresbeginn konnte der Kurs bereits um 11,59 Prozent zulegen. Die Genehmigung der norwegischen Finanzaufsicht erlaubt für das laufende Jahr Rückkäufe von insgesamt zwei Milliarden Kronen.
Fusion und Ausblick
Die Solvenzquote ist entscheidend. Sie muss dauerhaft über der Marke von 175 Prozent liegen. Aktuell verbleibt ein Puffer von 1,4 Milliarden Kronen für weitere Transaktionen im Jahr 2026.
Indes schreiten die Verhandlungen über eine Fusion mit Knif Trygghet Forsikring voran. Ziel dieser Partnerschaft ist ein führendes Angebot für den gemeinnützigen Sektor. Knif Trygghet steuerte zuletzt ein Prämienportfolio von rund 800 Millionen Kronen bei. Die endgültige Umsetzung steht noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Zustimmungen.
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